Bereits im Vorfeld hatten einige Unternehmen das Interesse angedeutet den Controller-Spezialisten SandForce zu übernehmen. Den Zuschlag hat nun die Firma LSI erhalten, welche mit SandForce ihre eigenen Produkte im Bereich Netzwerk und Speicher optimieren wollen.
LSI muss für die Übernahme 322 Millionen US-Dollar bereithalten, welche gegen Aktionoptionen eingetauscht werden. Dazu kommen noch einmal 48 Millionen US-Dollar, welche in Namensaktien der SandForce-Mitarbeiter investiert werden. Die Übernahme von SandForce durch LSI soll zu Beginn des ersten Quartals 2012 durchgeführt werden, vorausgesetzt die zuständigen Behörden stimmen dem Kauf zu. Dabei sollen die Mitarbeiter von SandForce vollständig in die neue LSI-Gruppe Flash Components Division integriert werden. Der SandForce-CEO Michael Raam wird künftig als Geschäftsführer bei LSI tätig.
Wie zahlreiche andere Hersteller auch, setzt LSI ebenfalls bereits jetzt SandForce-Controller für die eignen Produkte ein. Mit der Übernahme sollen beispielsweise die Produkte im Bereich der PCIe-SSDs ausgebaut werden. Der aktuell wohl größte Kunde von SandForce OCZ
kommentierte in einer kurzen Stellungnahme die Übernahme und beglückwünschte LSI. Zudem betonte man die Hoffnung, dass die zusätzlich Resourcen von LSI für SandForce-Kunden zur Verfügung stehen werden.
[dk]