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ASUS und Gigabyte erwarten schwächelnde Mainboard-Nachfrage

Wirtschaft | 29.10.2011, 22:02
Sowohl Asustek als auch Gigabyte könnten dieses Jahr womöglich eine Million weniger Mainboards ausliefern als ursprünglich erwartet. Die Digitimes nennt nun 22 bzw. 18 Millionen Einheiten. Eine Ursache könnten auch die neuen X79-Chipsätze aus dem Hause Intel sein, die für November auf dem Plan stehen. Da man bedingt durch einen Fehler im C1-Stepping bereits aktualisierte Versionen im C2-Stepping erwartet, befürchtet man eine Gewisse Kaufzurückhaltung bei den Konsumenten.

Die Digitimes erklärt zudem, dass beide Hersteller aufgrund des schwach erwarteten Highend-Marktes stärker im Geschäft mit Einsteiger-Platinen wildern. Dort sind vor allem MSI, ASRock und Elitegroup vertreten. Ein Preisrutsch von 10-15 Prozent beim H61-Chipsatz sei bereits erfolgt, der wohl auch bald Motherboards auf Z68-Chipsatz-Basis erreichen könnte.

Konkret liegen die Preise für den X79-Chipsatz derzeit um 51 US-Dollar, während der Z68-Chipsatz mit 38 US-Dollar und der H61-Chipsatz mit 15 US-Dollar zu Buche schlägt. Damit widersprechen die Informationen zum Preis des X79-Chipsatzes zumindest früheren Hinweisen, dass Intel den neuen Enthusiasten-Chipsatz bis zu 20 Prozent teurer verkaufen könnte.

Insgesamt erwartet ASUS dennoch ein gutes Geschäft mit einer hohen Bruttomarge, die mit 25 Prozent sogar deutlich über der Wettbewerber-Marge von 10-15 Prozent liegen soll. In den ersten drei Quartalen konnte Asustek 17,4 Millionen Mainboards ausliefern.

[rl]







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