Aktuell kursieren im Web Berichte über gesperrte Schlüssel für das Spiel Battlefield 3. Doch während manche schon an einen weiteren Eklat neben der
Origin-Problematik gedacht haben, heißt es an anderer Stelle, dass die betroffenen Schlüssel nur einen geringen Anteil ausmachen.
Im Forum von EA begannen die Beschwerden über Nutzer, welche einen Battlefield-3-Schlüssel in Key-Stores, wie Gamecodestore.de, Gamekeyland.com oder hexa-key.de sowie eBay erworben hatten. Obwohl sie zuvor das Spiel nutzen konnten, sperrte Publisher Electronic Arts die Schlüssel und löschte das Spiel aus den Origin-Accounts der betroffenen Nutzer.
Die EA-Hotline klärte die Nutzer dann auf, dass es sich bei den betroffenen Schlüsseln um Codes unbekannter Herkunft handele, welche somit als Betrugsversuch gewertet wurden. Daneben wurden bereits zahlreiche russische Schlüssel von Anfang an gesperrt, wenn diese in einem europäischen Origin-Account genutzt wurden. EA empfiehlt den Nutzern das Geld für die Schlüssel zurück zu fordern und Battlefield 3 über einen offiziellen Vertriebsweg zu kaufen.
Die Massendynamik ließ aus den gesperrten Schlüsseln sogleich die Vermutung entstehen, dass EA nun alle Schlüssel aus Key-Stores sperren würde. Doch im
Blog von hexa-key.de findet sich ein Eintrag, welcher darauf hinweist, dass alle betroffenen Schlüssel von dem gleichen Lieferanten stammen, welche zudem auch eBay als Vertriebsweg nutzt. Die betroffen Nutzer haben ihr Geld umgehend zurück bekommen. Zudem weist hexa-keys.de darauf hin, dass bislang keine russische Schlüssel gesperrt wurden, welche alle aus Retail-Verpackungen stammen.
[dk]