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Kleine Fritz!Box 7330 ganz groß

Peripherie | 16.11.2011, 07:36
Da das derzeitige Flagschiff von AVM, die Fritz!Box 7390, mit gut 220 Euro zu Buche schlägt und viele Benutzer nicht bereit sind, diesen hohen Preis zu zahlen, reagiert der Premiumhersteller mit einer neue Budgetalternative. Obwohl die kleine Fritz!Box 7330 auf den Budgetmarkt zielt und mit einem attraktiven Preis daherkommt, hat sie dennoch den Charme und die Funktionalität der High End Klasse. In den wichtigsten Bereichen wie Netzwerk und Telefon, im DSL Speedtest oder bei der Unterstützung von USB Geräten, kann der kleine Bruder des teuren Flagschiffs in vielen Punkten überzeugen und stellt mit dem reduzierten Preis eine interessante Alternative für Sparfüchse dar.

Zwar gibt es an einigen Ecken Einsparungen, die besonders technisch versierten Leuten fehlen werden, jedoch sind einige dieser Änderungen für den normalen Anwender nicht schmerzhaft, da nicht alle Nutzergruppen zwingend 4 Anschlüsse mit Gbit-Standard benötigen. Für den gewieften Nutzer daheim reicht der eine Gbit-Anschluss und der 2. Lanport mit 100Mbit/s vollkommen aus. Besonders heute werden die meisten Geräte mit WLAN verknüpft und hier bietet die 7330 den WLAN-N Standard mit bis zu 300 Mbit/s. Beim WLAN wurde am 5-GHz-Bereich gespart, allerdings unterstützen viele ältere Geräte diesen Frequenzbereich gar nicht.

Der Komfort bleibt bei der Fritz!Box fast vollständig erhalten, denn weiterhin verfügt das Gerät über ein integriertes ADSL-Modem. Medienserver und Drucker lassen sich, genauso wie Netzwerkspeicher, über USB-2.0 einbinden und auch das einfügen von WLAN Geräten klappt problemlos per Knopfdruck über WPS (Wi-Fi Protected Setup). Sollten Sie einmal Besuch bekommen und zögern Ihren WLAN-Netzwerkschlüssel preiszugeben, greift Ihnen AVM unter die Arme, denn mit der kleinen Fritz!Box ist es möglich einen WLAN-Gastzugang einzurichten, der für Ihre Gäste ohne Kenntnis des Schlüssels verwendet werden kann.

Bild: Kleine Fritz!Box 7330 ganz groß


Auch an der DECT-Funktion wurde nicht gespart. Bis zu sechs schnurlose Telefone können verwendet werden. Für ältere Geräte bleibt darüber hinaus eine analoge Anschlussmöglichkeit. Telefongespräche können daher über das Internet (Voice over IP) und über das analoge Festnetz geführt werden. Nur die Möglichkeit über ISDN zu Kommunizieren, obliegt dem großen Bruder.

Als zusätzliches Schmankerl lässt sich die Fritz!Box nicht nur mit DSL Speed steuern, sondern bietet auch die Möglichkeit per USB ein UMTS-Modem anzuschließen und mit UMTS Geschwindigkeit an allen angeschlossenen Computern zu surfen.

Um die kleine Fritz!Box 7330 zu erwerben, müssen nach der unverbindlichen Preisempfehlung von AVM 150 Euro auf den Ladentisch gelegt werden, allerdings finden sich bereits Geräte für ca. 20 Euro weniger im Preisvergleich.

[rl]






Stichworte zur Meldung: Fritzbox Wlan-router