Die OpenSource-Office-Suite erschien am Wochenende offiziell als OpenOffice.org 3.0 und überlastete zum Start gleich die Server des Projektes. Neu sind sowohl der native Support für Apples MacOS X als auch die überarbeitete Nutzeroberfläche. Verbessert wurden außerdem der Import von Microsoft-Office-Dokumenten, während die Unterstützung des OpenDocument-Formates in Version 1.2 hinzugekommen ist.
"Der Großteil der Downloads läuft über lokale Mirror, aber die Tatsache, dass unsere Homepage nicht einmal den Bouncer aufrechterhalten kann, muss bedeuten, dass dies unser populärstes Produkt aller Zeiten ist", erklärte Marketingleiter John McCreesh.
Interessant ist in der Textverarbeitung, dass Anmerkungen nun nicht mehr im Text selbst dargestellt werden, sondern außerhalb, sodass der Lesefluss nicht mehr gestört wird. Auch wird farblich gekennzeichnet, welcher Autor welche Notizen verfasst hat. Ausgebaut wurden weiterhin die Präsentationssoftware Impress und die Grafikbearbeitung Draw.
Derzeit ist der Server weiterhin nur schwer erreichbar, sodass die Seite mit den
Release-Notes noch nicht zugänglich ist. Wer das Office-Paket herunterladen will, findet entsprechend Zugang über eine
Behfelsseite, wo auch entsprechende BitTorrent-Dateien bereit stehen. Alternativ kann OpenOffice.org 3.0 auch direkt bei uns im
Download-Center bezogen werden.
[rl]