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Kontert AMD Intels Ultrabooks schon im Januar?

Mobile | 12.12.2011, 16:26
Intels Ultrabooks sorgen aktuell für mächtig Wirbel, nicht immer positiv. Abgesehen von den scheinbar erbitterten Kämpfen um Zugeständnisse zur Preisreduzierung, sind sich alle Seiten einig, dass Ultrabooks in Zukunft eine gewichtige Rolle spielen werden. Bereits im kommenden Jahr sollen sie ihr bisheriges Nischendasein beenden und im Markt präsent sein. Blieb die aufgeworfene Frage, was AMD dem entgegen zu setzen hat, bisher unbeantwortet scheint sich nun eine äußerst schnelle Antwort anzubahnen.

Der AMD-Chef des Bereichs Australien/Neuseeland Brian Slattery, hat sich gegenüber einer lokalen Zeitung zu diesem Thema geäußert. Laut seiner Aussage steht man in engem Kontakt zu einem Hersteller bezüglich neuen dünnen Notebook-Designs. Diese sollen auf AMDs APUs basieren, die Grafik und Prozessor in sich vereinen. Im Klartext heißt das nichts anderes, als dass AMD mit auf den Zug aufspringt.

Dabei wird das Unterfangen jedoch konträr angegangen und Probleme, auf die Intel mit seiner Lösung stößt, sollen von vornherein ausgeklammert werden. Wie man sehen kann, wohl auch in gewisser Weise gezwungener Maßen. Denn AMD kann rein von der Leistung nichts gegen Intels Core i5 und i7 Prozessoren entgegnen. Zumindest nichts, was eine so geringe Leistungsaufnahme bietet, wie notwendig ist. So wird nachvollziehbar spekuliert, dass AMD stattdessen auf eine Brazzos 2.0 Lösung setzen wird. Diese könnte von der Leistung her nicht konkurrieren, würde aber auch nur einen Bruchteil an Kosten aufwerfen.

Darüber hinaus, scheint AMD die schlussendliche Umsetzung solcher ultra dünnen Notebooks komplett den Herstellern zu überlassen. Anders als Intel, die strenge und umfassende Vorgaben machen, im Zuge der schon im eigenen Hause geplanten und entworfenen Produkte, gibt AMD den Herstellern Freiraum um die Geräte den Anforderungen des Marktes anzugleichen. Vor allem auch variieren zu können, um verschiedenste Leistungs- und Preisbereiche anzusprechen. Schon im Januar 2012, auf der dann stattfindenden CES in Las Vegas, könnten AMDs Pläne offiziell vorgestellt werden. Dann wohl als preisbewusste Alternative gegenüber den Ultrabooks, die man damit unter Druck setzen würde, müsste Intel dann Nägel mit Köpfen machen um den Preis schnell und radikal in die anvisierte Zone zu drücken.
[bb]







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