Durch die Flutkatastrophe in vergangenen Jahr in Thailand kam es zu einer Festplattenknappheit, welche inzwischen den gesamten PC-Markt erreicht hat – übergreifend über fast alle unterschiedlichen Sparten. Bereits im letzten Quartal 2011 berichteten wir, dass auch die Mainboardhersteller betroffen waren. ASUS
korrigierte seine Absatzprognosen um 10 bis 15 Prozent. Aber die Auswirkungen ziehen sich auch ins erste Quartal 2012 hinein.
Der taiwanische Branchendienst
Digitimes berichtet, dass ASUS seine Mainboardproduktion um fast 50 Prozent auf Grund der geringeren Nachfrage nach Computer-Komponenten gesenkt habe. Ursprünglich soll ASUS beabsichtigt haben, im ersten Quartal insgesamt 6 Millionen Hauptplatinen zu produzieren. Nun sei die Produktion gedrosselt worden und es wird eine Herstellung von rund 3,5 Millionen Stück angezielt. Hier spiele allerdings auch der schlechte Absatz im letzten Jahresquartal hinein, wodurch die Lagerbestände bei ASUS noch hoch seien.
Es darf unterstellt werden, dass diese Problematik nicht nur ASUS trifft und bei sinkender Nachfrage nach Hauptplatinen, sinkt automatisch ebenfalls die Nachfrage nach Chipsätzen, Prozessoren, Controller-Chips und sonstigen Komponenten. Die Durststrecke könnte sich noch weiter hinziehen. Erst kürzlich war zu lesen, dass die Festplattenhersteller ihre Partner mit ungewöhnlich
langen Lieferverträgen und Preisfestsetzungen an sich binden wollen.
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