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AMD will mit Trinity gegen Intels Ultrabooks antreten

Mobile | 17.01.2012, 10:40
Im Rahmen der CES in Las Vegas hat Intel nochmals mit Nachdruck auf die Ultrabooks verwiesen, doch scheinbar hat man auch im Hause AMD das Potential der portablen Begleiter erkannt. So heißt es, dass AMD noch in diesem Jahr die Trinity-APUs gegen Intels Ultrabook-Plattform ansetzt.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg oder Misserfolg der portablen Trend-Notebooks ist der Kostenfaktor und hier setzt Intel ein recht hohe Marke an. Die Hoffnung liegt auf der kommenden Generation, welche die Ivy Brdige zur Basis hat, denn aktuell liegen die Kosten bei rund 799 bis 999 US-Dollar für die Intel-Lösungen. Wie Digitimes berichtet, wird AMD im Juni mit den unter dem Codenamen Ultrathin geführten APUs hier eingreifen und eine 10 bis 20 Prozent günstigere Plattform anbieten.

Dabei scheinen die Hersteller nicht desinteressiert an der AMD-Variante zu sein, was vermutlich auch daran liegt, dass man Intel stets den schwarzen Peter für die hohen Kosten der Ultrabooks zugeschoben hat. So heißt es bei Digitimes weiter, dass Hersteller wie Acer, Asustek oder Hewlett Packard bereits ihr Interesse bekundet haben.

Damit dürfte das laufende Jahr mit zahlreichen Trend-Notebooks gesegnet sein. So rechnet man mit rund 75 unterschiedlichen Geräten auf Basis von Intels Ultrabook-Plattform und etwa 20 Geräten die auf AMDs Ultrathin-Lösung aufbauen. Bei der reinen Leistung dürfte es zwischen den beiden Plattformen keinen großen Unterschied geben. Eventuell hat Intel in der CPU-Leistung etwas die Nase vorn, während AMD bei der Grafikleistung Pluspunkte sammeln kann. So könnte am Ende vielleicht nur der Preis entscheidend sein und hier steht AMD mit 100 bis 200 US-Dollar weniger Kosten besser dar.
[dk]







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