Bedingt durch einen Aufdruck auf einem Motherboard mit Intel X58-Chipsatz - die Basis für die kommenden Core i7-Prozessoren - kam es zu
Spekulationen, dass die neuen Intel-CPUs auf Basis des Nehalem-Kerns möglicherweise probleme mit DDR3-Speichmodulen mit höherer Spannung als 1,65 Volt besitzen. Was erst einmal als Spekultion im Raume steht, scheint sich durchaus zu bewahrheiten, denn OCZ stellte nun spezielle Speichermodule für das Drei-Kanal-Speicher-Interface des Nehalem vor.
Diese Module arbeiten - entgegen den bisherigen schnellen DDR3-Speichern des Herstellers - mit sehr moderaten Spannungen von 1,65 Volt. Im Detail hat
OCZ vier neue Kits in seiner Gold-Serie und zwei Kits in der Platinum-Serie vorgestellt, welche als 3 x 1 GByte oder 3 x 2 GByte-Kits an den Start gehen. Die Taktungen liegen dabei zwischen 1333 und 1600 MHz und besitzen Latenzen von 7-7-7-20, 8-8-8-24 oder 9-9-9-20. Alle diese Module bedürfen laut OCZ eine Spannung von 1,65 Volt.
Bislang waren bei den Speichern der PC3-10666 oder höher eigentlich Spannungen von 1,9 Volt oder gar höher an der Tagesordnung, wenngleich dies jenseits der Jedec-Spezifikation für DDR3-DRAM-Chips lag. Man sieht an dieser Neuankündigung, dass es durchaus auch anders geht, vor allem dann wenn
es muss. Bleibt natürlich die Frage offen, was mit den produzierten DDR3-Speichern geschehen wird, welche jenseits der Spannungen von 1,65 Volt produziert wurden. In Nehalem-Plattformen können sie offenbar nicht eingesetzt werden.
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