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Diverse Filehoster ziehen die Bremse nach den Razzien im Megaupload-Fall

Internet | 24.01.2012, 18:53
Nach den Razzien der letzten Woche im Zusammenhang mit der Schließung von Megaupload scheinen die verbliebenen Filehoster sensibilisiert und haben zum Teil drastische Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.

Nach Meldungen von BigScreen haben Dienste wie FileSonic, Uploaded.to, FileServe und einige andere erste Schritte ergriffen, um sich offenbar vor rechtlichen Maßnahmen zu schützen. So habe beispielsweise Uploaded.to den Zugriff für die Nutzer in den USA gesperrt, während FileSonic die Filesharing-Funktionen deaktiviert hat. Dort ist es zumindest den Anwendern noch möglich, die eigens hoch geladenen Dateien zu erreichen. Ein vorhandenes Belohnungssystem – ähnlich dem Vorbild von Megaupload – für das Bereitstellen von Dateien wurde aber eingestellt.

Ähnliches ist beim Dienst FileServe zu berichten. Auch dort können die Anwender zwar weiterhin auf ihre eigenen Dateien zugreifen, ein Sharing dieser Dateien mit anderen Anwendern wurde aber deaktiviert, wie auch das dortige Belohnungsprogramm. Die Tochterfirmen FileJungle und UploadStation blockieren zusätzlich noch Anwender der USA.

Die Ängste vor Rechtsverfolgungen aus den USA liegen also auf der Hand. BigScreen vermeldet weiter, dass diverse kleinere Dienste wie VideoZer, VideoBB, 4shared, UploadBox und x7.to bereits Maßnahmen ergriffen oder folgende Maßnahmen angekündigt haben, darunter auch das Löschen von Dateien auf den Servern.

Etwas süffisant äußerte sich die Chefin von Rapidshare dahingehend, dass man sich von Megaupload schon darin unterscheide, dass sich die Verantwortlichen nie dem rechtlichen Zugriff von Behörden zu entziehen versucht haben. Rapidshare will seinen Betrieb wie gewohnt weiterführen und verweist zu Recht darauf, dass Filehosting ein legales Geschäft sei.
[pg]







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