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Intel setzt bei jüngsten SSDs auf SandForce-Controller und eigene Firmware

Storage & Speicher | 09.02.2012, 10:21
Bereits Anfang Dezember kamen erste Datenblätter für die neuste SSD-Serie 520 von Intel auf. Schon damals wurde gemunkelt, Intel könnte seine SSDs mit einem SandForce-Controller ausstatten. Dies hatte sich mit der veröffentlichten SSD-520-Serie nun bestätigt.

Die technischen Spezifikationen können sich sehen lassen: Mit bis zu 550 MB/s im Lesen und 520 im Schreiben gliedert sich die SSD im oberen Bereich der SATA-6-Gbit/s-Laufwerke ein. Der SandForce-Controller sorgt dabei mit der von Intel selbst entwickelten Firmware für bis zu 50.000 IOPS beim Lesen und 80.000 beim Schreiben (4k random). Die verschiedenen SSD-Modelle sind mit 60, 120, 180, 240 und 480 GB Speicherkapazität erhältlich und werden mit 5 Jahren Herstellergarantie ausgeliefert. Als Speicherchips verwendet Intel NAND-Flash aus dem 25-nm-Verfahren.

Wenn man die Intel SSD 520 beispielsweise mit der auch kürzlich vorgestellten Kingston V+ 200 vergleicht, so erkennt man zwar eine höhere sequentielle Geschwindigkeit im Lesen und Schreiben seitens Intel, allerdings erreichen die Kingston-SSDs etwas höhere IOPS-Werte.

Dabei werden sich die Preise wohl noch etwas annähern, denn momentan liegt die 520-Serie deutlich über Kingstons Pendant. In unserem Preisvergleich ist Intels SSD 520 momentan mit 115 Euro für die 60-GB-Variante und 885 Euro für die 480-GB-Version zu haben. Die Lieferbarkeit befindet sich dabei auf gutem Niveau, die meisten Shops können sofort oder in 1 bis 2 Tagen liefern.

Autor: Jan

[rl]







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