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CeBIT: EKL Alpenföhn zeigt Brocken 2 Prototyp und günstigen Matterhorn

Gehäuse & Kühlung | 06.03.2012, 16:41
Im dritten Teil unserer Berichterstattung zu Alpenföhns CeBIT-Auftritt geht es um den Nachfolger des Brocken sowie eine weitere Variante des Matterhorn. Dieser erfreut sich überraschender Weise auch Jahre nach seiner Einführung noch großer Beliebtheit. Mit der Shamrock-Edition haucht der Hersteller diesem schon neuen Hauch ein. Eine weitere Variante wird das Angebot schließlich abrunden. Der Nachfolger des Brocken, der Brocken 2 wird die Tradition der erfolgreichen Modelle weiterführen.

Nachdem der Matterhorn Shamrock-Edition durch knallige Farbe und gesteigerte Kühlleistung auffällt, geht man mit der nächsten Variante einen deutlich schlichteren Weg. Der ausgestellte Prototyp unterscheidet sich nur äußerlich vom ursprünglichen Matterhorn. Ein optisches Finish fehlt gänzlich. So kommt die Oberfläche ohne Vernickelung aus und die Oberseite wird nicht wie gewohnt von einer Blende abgeschlossen. Der Unterboden zeigt lediglich eine polierte Kupferplatte. Dementsprechend wird sich die Variante im Preis unterscheiden und zu empfohlenen 34,90 Euro in den Handel gelangen. Eine Kampfansage, die sich gegen Mitstreiter wie den Thermalright Macho oder andere richtet.

Der Lüfter wird ein WingBoost-Modell mit 120 mm und den bekannten Spezifikationen bleiben. Lediglich die Farbgebung variiert zu einem komplett schwarzen Lüfter. Dies soll das Understatement unterstreichen. Bei Einführung des Kühlers in den Markt wird der Lüfter wie gewohnt ins separate Repertoire aufgenommen und sich neben den farblichen Versionen ansiedeln. Wann genau der Matterhorn in den Handel gelangt ist noch nicht bekannt. Das ausgestellte Modell war noch ein Prototyp, so dass sich der Kühler noch im Teststadion befindet. Da es sich jedoch um ein bekanntes Produkt handelt könnte es mit der Markteinführung schnell gehen.

Bild: CeBIT: EKL Alpenföhn zeigt Brocken 2 Prototyp und günstigen Matterhorn



Ein weiterer Prototyp wurde uns in Form des Brocken 2 vorgestellt. Hierbei setzt man ebenfalls auf ein bewährtes Modell, dass sich nachwievor großer Beliebtheit bei den Kunden erfreut. Die Weiterentwicklung wird sich Leistungstechnisch über der ersten Version ansiedeln. Dazu bekommt der Kühler mehr Masse und somit auch Oberfläche spendiert. Den Zuwachs erkennt man in einer größeren Tiefe des Kühlers. Trotzdem wird das Layout asymmetrisch bleiben. Dies bedeutet, dass der Kühler nicht mittig auf der Bodenplatte sitzt. Dadurch ergibt sich Spielraum um zum Beispiel die Speicherbänke weiterhin uneingeschränkt nutzen zu können. Darüber hinaus wurde der Kühlblock in zwei Blöcke geteilt und ist nicht mehr durchgängig. Diese Form ist beispielsweise vom Prolimatech Super Mega bekannt.

Optisch wird der Brocken 2 an seinen Vorgänger angelehnt. Er bekommt das gleiche Finish und weist identische Lamellenstrukturen auf. So zeigt sich an den Rändern ein recht großer Lamellenabstand, während sich in der Mitte ein recht kleiner Abstand einstellt. Man ist bewusst den Weg gegangen auf einen großen Abstand zu verzichten, da man auf die Bestückung mit zwei Lüftern setzt und so von einem grundsätzlichen hohen statischen Druck ausgeht.

Zusammen mit dem Brocken 2 entwickelt Alpenföhn gerade einen komplett neuen Lüfter. Dieser wird als 140-mm-Modell in den Markt kommen und soll zu einem Preis von unter 10 Euro erhältlich sein. Ohne dabei qualitativ schlechter zu sein als die WingBoost-Lüfter. Dank des gleichen Lagers sollen identische Eigenschaften erreicht werden und lediglich die Materialwahl und somit die Optik sollen weitestgehend für den Preis verantwortlich sein. Der Lüfter wird trotz seiner Größe mit 120-mm-Bohrungen ausgestattet und wird auf extrem niedrige Drehzahlen hin entwickelt. Man plant mit Drehzahlen von 200 U/Min, die jedoch aktuell noch in der Testphase sind, da sich durchaus Probleme einstellen können. Es wird abzuwarten sein, mit welchen Spezifikationen der Lüfter am Ende aufwartet.
[bb]







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