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 Finale: IT-Messe Systems dieses Jahr letztmalig in München

Wirtschaft | 23.10.2008, 06:12
Die Systems 2008 wird die letzte IT-Messe ihrer Art in München werden, wie der Geschäftsführer Klaus Dittrich auf einer Pressekonferenz ankündigte. In Zukunft soll das Konzept durch zwei Messen ersetzt werden, die im Führjahr einmal den Fokus auf das Thema Sicherheit setzen und eine weitere Messe im Herbst im Rahmen von weiteren Foren, Konkgressen und Ausstellungen.

Vollkommen neu wird so in Zukunft die ITSA München hinzu kommen, die sich komplett auf Sichereitslösungen im IT-Sektor konzentriert — der Bereich, der im Strudel rückläufiger Zahlen stets gute Ergebnisse vorweisen konnte. Sie erhält als Erweiterung der IT-SecurityArea ebenfalls einen regionalen Character und öffnet sich weltweiten Ausstellern zum Thema. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem SecuMedia Verlag veranstaltet und ist der "richtige Schritt, der uns ganz neue Möglichkeiten bietet, das Thema Security erfolgreich weiterzuentwickeln." So erklärt Veronika Laufersweiler, Geschäftsführerin der SecMedia: "Schon jetzt gehörte die IT-SecurityArea in München zu den international bedeutendsten Veranstaltungen auf diesem Feld."

Im Herbst rückt schließlich eine Plattform mit Business-to-Business-Character für Kommunikation, Marketing und Vertrieb auf den Plan. Konkrete Details hierzu wolle man noch dieses Jahr vorstellen.

Damit zeigt sich die Messe-Landschaft nicht nur im Entertainment-Bereich im Umbruch. Nachdem im Sommer bereits die Games Convention und die GamesCom den Kampf um die Besucher für das nächste Jahr eröffnet haben, hat die IT-Messe Systems den Kampf in ihrer traditionellen Form erst einmal beigelegt. Die beiden Messe-Themen, die man im nächsten Jahr stattdessen ansetzt, dürften allerdings durchaus den Trend der Zeit treffen. Kommunikation und Marketing ist ein wachsendes Feld in der IT-Landschaft und das Thema Sicherheit erhält ebenfalls stetig mehr Interesse. Weiterhin können sich beide Messen klar von konkurrenten wie die Publikumsmesse IFA in Berlin oder den Spielemessen absetzen und dürften daher so schnell nicht mit akkuter Konkurrenz zu kämpfen haben.
[rl]





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