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US-Behörden sollen Arbeitgeber an der Einsicht von Facebook-Profile hindern

Wirtschaft | 27.03.2012, 08:21
In den Vereinigten Staaten macht sich seit einiger Zeit eine Einstellungspraxis breit, bei welcher Arbeitgeber ihre möglichen Arbeitnehmer um das Facebook-Passwort oder den Zugang zu anderen sozialen Netzwerken bitten. Doch nun sollen die Politiker den Arbeitnehmern helfen.

Die Methode wird schon seit einige Zeit angewendet und hilft den Arbeitgebern eine Einschätzung des mutmaßlichen Arbeitnehmers vorzunehmen. Dabei gilt auch der Grundsatz, das eine Weigerung zwangsläufig zur Nichteinstellung führt.

Empört zeigte sich auch der demokratische Senator Richard Blumenthal aus Conneticut. Nach seiner Auffassung stehen solche Methoden dem Arbeitgeber nicht zu, ebenso wenig wie ein Besuch in der Wohnung oder die Einsicht in private Unterlagen. Daher will Blumentahl die Methodik notfalls mit Hilfe eines Gesetzes verbieten lassen.

Auch Facebook hat die Problematik erkannt und weist in einem Blogeintrag darauf hin, dass der unberechtigte Zugriff auf Facebook-Profile sowie private Information gegen die Bestimmungen des sozialen Netzwerkes verstoßen. Darüber hinaus kann der Betreiber allerdings nur wenig Hilfe beisteuern, da die Weitergabe eines Passworts in den Händen des jeweiligen Nutzers liegt.
[dk]







Stichworte zur Meldung: Facebook Arbeit Passwort Job Angesteller Soziales Netzwerk Kontrolle Zugang
 
2 Kommentare

Re: [Wirtschaft] US-Behörden sollen Arbeitgeber an der Einsicht von Facebook-Profile hindern

habmichlieb
(vom 27.03.2012 um 12:11)
Na, mal sehen wielange es dauert, bis die erste Meldung kommt, das es hier in Dland auch passiert.
Ich hör schon die Sprüche von AG, die da lauten wie zb: "Draussen stehen noch genug Arbeitslose, die bestimmt nichts dagegen haben...".
Am besten man macht sich gleich noch einen "sauberen" Account für mögliche Arbeitgeber :-)
...oder lässt es gleich ganz mit möglichen Socialnetworks...

ach, eines fällt mir noch dazu ein:

Einstellungsvoraussetzung:

.
.
- Führungszeugnis
- guter Leumund
.
.
- Facebookaccount

Re: [Wirtschaft] US-Behörden sollen Arbeitgeber an der Einsicht von Facebook-Profile hindern

Rick
(vom 29.03.2012 um 17:59)
Demnaechst muss man die Telefonnummer der Mutter rausruecken, ob die nicht schlechtes ueber einen zu berichten hat, und die der Schwester, damit der HR'ler die zum Abendessen einladen kann.

Gleichzeitig kommen die Leute, bei denen das Facebookprofil tatsaechlich zu den Einstellungskriterien gehoert, da meist auch von selber ran. Die Geheimdienste muessen schliesslich fuer jedes Auge was sie auf den Feind werfen, zwei auf ihre eigenen Leute haben...