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Katholiken im Web 2.0: Deutscher Gottesdienst ins Internet gestreamt

Internet | 03.04.2012, 12:34
Finden die Schafe nicht mehr zum Hirten, dann muss dieser seine Schafe wieder einfangen. So in etwa dürfte der Gedankengang des katholischen Pfarrers Dietmar Heeg gewesen sein, als die Idee entstand den Gottesdienst via Live-Stream ins Internet zu übertragen.

Am Sonntag war es dann soweit und um 17 Uhr startete die 25-minütige Übertragung der Andacht in Köln, welche allerdings deutlich mit Problemen zu kämpfen hatte. So brach die Übertragung mehrfach ab, konnte jedoch schnell wieder aufgebaut werden.

Damit die Online-Gemeinde auch wirklich an dem Gottesdienst teilnehmen konnten, war es ihnen via Facebook und Twitter möglich Kommentare zu posten. So konnte man regelmäßig ein Amen über das Internet vernehmen und auch Fragen und Anregungen wurden übermittelt. Damit Pfarrer Heeg seine Gemeinde im Internet auch wahrnehmen konnte, wurde ihm die Beiträge auf sein iPad an der Kanzel geschickt, so dass dieser die Kommentare mit einbauen konnte.

Insgesamt wertete Pfarrer Heeg die Aktion, trotz der technischen Störungen, als Erfolg und erfreute sich der positiven Resonanz. Dennoch sieht er diesen Weg nicht als Alternative zu einer richtigen Teilnahme an einem Gottesdienst, da es hier insbesondere an der persönlichen Betreuung der Schafe fehle.
[dk]







Stichworte zur Meldung: Gottesdiesnt Pfarrer Heeg Katholisch Kirche Facebook Twitter übetragun Live Stream
 
3 Kommentare

Re: [Internet] Katholiken im Web 2.0: Deutscher Gottesdienst ins Internet gestreamt

Gast
(vom 03.04.2012 um 19:13)
Wunderbare Idee,
jetzt müssen sie nur noch auf das Glockengeläut verzichten und es stattdessen streamen und ich bin (Sonntags morgens) glücklich!
;D

Re: [Internet] Katholiken im Web 2.0: Deutscher Gottesdienst ins Internet gestreamt

Rick
(vom 04.04.2012 um 08:46)
Wenn davon die GEMA Wind bekommt.... Müssen Kirchen eigentlich für das Orgelspiel und den Chorgesang Gebühren entrichten?

Re: [Internet] Katholiken im Web 2.0: Deutscher Gottesdienst ins Internet gestreamt

Philipp
(vom 04.04.2012 um 10:13)

Bestimmt!  ;D

Wobei...das meiste, was in Kirchen gespielt wird stammt sicherlich von Personen, die seit mehr als droelf hundert Jahren tot sind.  ;D
Damit entfällt der Urheberanspruch.

Jetzt weiß ich auch, warum es in der Kirche immer nur den alten Kram zu hören gibt!  ;D