Natürlich auch zu Ostern bringt das HT4U-Webweite die letzten Artikel unserer Partner und stellt einige vor. So bietet die Umschau in der vorösterlichen Woche einige Artikel zu Intels neuem Chipsatz Z77 und den dazugehörigen Mainboards. Neben X79-Abkömmlingen gibt es auch einen Artikel zur Preislage aktueller Grafikkarten sowie zum mysteriösen Bulldozer-Patch für Windows 7.
Als
Intel die Sandy-Bridge-Plattform am Anfang 2011 vorstellte konnte man zwischen den Chipsätzen der Serien H- und P wählen. Während nur auf den Mainboards der H-Serie die Nutzung der internen Grafikeinheiten der Sandy-Bridge-Prozessoren möglich war, so war es nur auf den Mainboards der P-Serie möglich, an den Einstellungen der übertaktungsfreudigen Prozessoren zu drehen. Dies führte verständlicherweise zu etwas verstimmten Reaktionen seitens der Käufer über diese politische Entscheidung Intels. Mitte des Jahres stieß dann der Z68 zu den bereits vielfältigen Optionen bei der Wahl eines Intel-Mainboards, er vereinte die Vorteile von P und H, außerdem gab es noch ein paar Boni, wie etwa SSD gestütztes Puffern von Festplattendaten. Nun steht mit Ivy Bridge die nächste Generation vor der Tür und bringt mit dem
Z77 gleich einen neuen Chipsatz mit. Doch was ändert sich? Im Prinzip nicht viel, statt 14 USB 2.0 Anschlüssen werden jetzt 10 USB-Anschlüsse der zweiten und 4 der dritten Generation unterstützt, mit dem man einen der wenigen Rückstände zum Konkurrenten AMD wettmacht. Erwähnung sollte noch die Unterstützung von PCIe 3.0 finden, doch dies ist im Prinzip nicht die Leistung des Chipsatzes, da der entsprechende Controller im Die der Ivy-Bridge-CPU sitzt. Ein weiter vorhandenes Manko bleiben die nur zwei verfügbaren SATA-6G-Schnittstellen.
Nur noch zwei wirkliche Spieler teilen sich den Markt für High-End-Grafikkarten unter sich auf, die grünen Vertreter von
NVIDIA aus Santa Clara sowie die Roten von
AMD aus Sunnyvale, beides Kalifornien. Nachdem AMD bereits sein beinahe gesamtes Portfolio an neuen Grafikkarten präsentiert hat, hat NVIDIA bisher nur die GTX680 der Öffentlichkeit vorgestellt. Doch während in der Vergangenheit von Generation zu Generation riesige Geschwindigkeitsgewinne vorzuzeigen waren sind diese bei diesem Wechsel geringer. Vor allem drängt sich dieses Bild auf, wenn man bedenkt, dass die Karten, die meist in der neuen 28-nm-Technologie gefertigt werden, nach der Einführung kaum im Preis gefallen sind, wie man dies erwarten würde. Über die Gründe und den allgemeinen Stand des Grafikkartenmarktes hat das 3DCenter einen lesenswerten Artikel verfasst.
Zuletzt gibt es vom Planet3DNow! noch eine Aufarbeitung einer offenen Frage.
AMDs FX-Prozessoren erfuhren bei ihrer Präsentation im Oktober 2010 viel negative Presse, die Rede war von schlechter Single-Thread-Leistung, hoher Leistungsaufnahme unter Last sowie die Vermarktung der Vierkerner mit CMT als vollwertiger Achtkernprozessor. Aber man gab dem Probanden noch eine Chance und attestierte, die verfügbare Software treffe nicht die Stärken des Prozessors. Man gab an, der Prozessor könne eventuell mit einem anderen Scheduler mehr Leistung zeigen. Auch besser auf den Prozessor optimierte Compiler könnten zu einer Verbesserung der Lage führen. Bei Planet3DNow! wurde nun untersucht, in wie weit ein veränderter Scheduler, dem FX mehr Leistung entlocken kann und nutzen dafür die Preview des kommenden Windows 8.
Wie immer hat die HT4U-
Testdatenbank weitere lesenswerte Artikel zu bieten!
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