Schon mehrfach ist das soziale Netzwerk Facebook wegen seiner Nutzungsbedingungen kritisiert worden, weshalb man nun eine aktualisierte Version vorgestellt hat, bei welcher die Nutzer sogar aktiv mitwirken können. Allerdings ist die Hürde für eine Einflussnahme der Nutzer recht hoch.
Der neue Vorschlag ist etwas versteckt auf der
Facebook-Seite zu finden und in aller Regel nur von den Nutzern zu finden, welche die Informationen der
Facebook Site Governance abonniert haben. Darüber hinaus wurden nur weniger Mitglieder über die möglicherweise neuen Bedingungen informiert.
Die Hürde um Einfluss auf die neuen Bedingungen zu nehmen ist zudem recht hoch, so müssten weltweit rund 30 Prozent der Nutzer an der Abstimmung teilnehmen, was in etwa 281 Millionen Mitglieder wären. Um einzelne Punkte zu ändern, müssten mindesten 7.000 Kommentare zu diesem Punkt abgegeben werden, damit dann Alternativen von Facebook vorgeschlagen werden.
Zudem stoßen die Änderungen auf erneute Kritik, denn Facebook hält sich auch weiterhin nicht an die deutschen und europäischen Richtlinien. Dies stelle auch der Datenschutzbeauftragte Johannes Casper fest, welcher unlängst als scharfer Kritiker des sozialen Netzwerkes gilt. Entsprechen stößt die deutsche Ankündigung auf Unmut und wird von den meisten Nutzern mit Ablehnung kommentiert.
[dk]