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Steam bald auch für Linux

Software | 26.04.2012, 07:58
Ein wesentliches Problem unter den diversen Linux-Distributionen ist die mangelnde Möglichkeit aufwendige Spiele zu spielen. Dies soll sich in Zukunft ändern, denn Valve-CEO Gabe Newell hat in einem Gespräch bestätigt, dass bald Steam auch für Linux erhältlich sein wird.

Dies geht aus einem Bericht von Phoronix hervor, welche angeben kürzlich, persönlich mit dem Firmen-Chef von Valve und leidenschaftlichen Gamer gesprochen zu haben. Schon 2010 sollte Steam eigentlich für Linux kommen, doch gab es bei der Umsetzung Verzögerungen. Nun aber steht Valve kurz vor dem Abschluss der finalen Entwicklungen und damit vor einer offiziellen Ankündigung.

Wie genau diese Umsetzung erfolgt bleibt jedoch fraglich. Auch stellt sich die Frage, welche Spiele dann über Steam für Linux erhältlich sein werden. Bei einigen in der Szene macht sich zudem die Hoffnung breit, dass Valve hier nur den ersten Schritt macht und es in Zukunft ein deutlich erweitertes Portfolio an Spielen für Linux geben wird. Allerdings bleibt fraglich, ob die Entwickler diese Kosten wirklich in die Hand nehmen wollen.
[dk]







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2 Kommentare

Re: [Software] Steam bald auch für Linux

Rick
(vom 26.04.2012 um 09:55)
Ich hoffe ja, dass es eine quelloffene Version wird, weil die aktuelle binaerversion von steam fuer Linux ist nur als 32bit-Version verfuegbar, was in meinem reinen 64-bit System nicht laeuft. Da ich nicht nur wegen ein paar dedicated server meinen Router komplett mit Doppelbibliotheken und 32bit Symbolen im Kernel ausrueste, und die ganzen Kopfschmerzen die das verursacht, blieb ich nun schon einige Jahre ohne Steam.

Ob natuerlich ein nativer Steam client auch einen vernuenftigen hlds client umfasst steht dann wieder in den Sternen - vermutlich brauch der volle Steam client einen Xserver....

Re: [Software] Steam bald auch für Linux

MuadDib
(vom 27.04.2012 um 00:36)
Auf jeden Fall eine gute Nachricht für die Linuxgemeinde. Valve als Schwergewicht in der Spieleindustrie hat die Kraft ein deutliches Signal zu setzen. Für viele Entwickler ist eine Multiplattform-Ausrichtung eines der Hauptthemen, jedoch kämpft die Linuxplattform noch mit Inkompatibilitäten unter diversen Distributionen, Valve kann sicherlich auch hier bewirken, dass gewisse Standards verfasst werden und diese bei Einhaltung einen reibungslosen Betrieb der Spiele erlauben.

Die Schnittstellen wie OpenGL, OpenAL hinken DirectX leider auch stark hinterher. Dies dürfte sich auch positiv entwickeln, zumal auch Hardwareentwickler ein Interesse daran haben werden sich einen potentiellen Markt nicht entgehen zu lassen.