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 Markt im Grafikgeschäft weiterhin hart umkämpft - NVIDIA verliert

Wirtschaft | 27.10.2008, 21:28
Der Markt für Grafikchips ist weiterhin hart umkämpft — besonders NVIDIA bekommt die Auswirkungen der erstarkenden Konkurrenz zu spüren und bricht um 6 Prozent ein, während AMD beim Marktanteil um 23 Prozent gewinnt. Insgesamt wuchs der Markt für Grafikchips laut Jon Peddie Research im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22,5 Prozent auf 111 Millionen Einheiten. Intel konnte davon 16 Prozent zusätzlich für sich abzweigen.

Besonders deutlich wirkte sich die Nachfrage nach Notebook-Grafik aus, die sich mit 50 Millionen Einheiten fast verdoppelte und wohl den Löwenanteil des Wachstums schultert. Der Gesamtanteil liegt nun statt bei 26 Prozent bei 44 Prozent.

Im Notebook-Markt besetzt NVIDIA mit 21,8 Prozent hinter Intel (56,2 Prozent) noch immer den zweiten Platz, wird mittlerweile aber deutlich von AMD bedroht, die den Konkurrenten zähnefletschend mit einem Marktanteil von 20,,9 Prozent im Nacken sitzen. Weniger gefährlich sieht es im Desktop-Geschäft aus, wo NVIDIA mit 32,6 Prozent noch immer einen sicheren Abstand zu AMD (20,8 Prozent) vorweisen kann.

Grund für das Wachstum dürfte vor allem der enorme Schub durch die Nachfrage im Netbook-Segment sein, in dem extrem viele Geräte mit integrierter Chipsatzgrafik abgesetzt werden. Dieser Umstand dürfte zwar hauptsächlich Intel zu gute kommen, doch auch AMD hat mit seiner Notebook-Platform Puma ein gutes Produkt am Markt, dass sich wohl auch durch die mögliche Bündelung mit eigenen Prozessoren erfolgreich bei den Herstellern platzieren konnte.
[rl]





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