Was Mozilla mit dem beliebten Firefox nicht gelungen ist, schafft der Internet-Gigant Google mit Chrome in nur zwei Jahren. Einer jüngsten Studie zur Folge hat Google mit Chrome bei den Marktanteilen weltweit so weit zugelegt, dass man jetzt den einstigen Primus Internet Explorer überholt hat.
So liegt Chrome im globalen Vergleich mit 32,76 Prozent vorne. Knapp dahinter folgt Microsoft mit den Internet Explorer und erreicht einen Marktanteil von 31,94 Prozent. Auf dem dritten Platz rangiert Firefox mit 25,75 Prozent und deutlich dahinter liegt Apples Safari mit 7,08 Prozent. Die Zahlen beruhen auf der Analyse des Dienstes StatCounter, welcher sich auf etwa drei Millionen Internet-Auftritte beruft.
Anderer Dienstleister kommen entsprechend auf andere Werte. Betrachtet man beispielsweise
Net Applications so liegt der Internet Explorer weiterhin mit über 54 Prozent vorne. Hier werden rund 40.000 Web-Auftritte analysiert, die sich zudem von denen von StatCounter unterscheiden.
Dennoch lässt sich ein klarer Trend erkennen, welcher immer weiter weg vom Internet Explorer führt. Dabei schwanken die Markanteile von Region zu Region deutlich. In Europa hat Firefox die Nase vorn, wobei Chrome und Internet Explorer nur knapp dahinter liegen. In Afrika ist Firefox dann schon deutlich dominanter. Betritt man den asiatischen Raum oder Südamerika, dann setzt sich Google mit Chrome durch und erreicht im südamerikanischen Raum sogar fast einen Marktanteil von 50 Prozent. In Nordamerika und Ozeanien ist wiederum der Internet Explorer der führende Browser bei den Marktanteilen.
Die Zukunft wird schwieriger für Microsoft, dies zeigt die Entwicklung in den letzten Jahren. So hatte der Internet Explorer bereits an Firefox einige Anteile verloren, mit der Einführung von Chrome wurde der Druck noch höher. Vorteile hat Microsoft dabei vor allem in der Industrie, wo der Internet Explorer weiterhin recht stark vertreten ist. Im privaten Bereich steigt dafür die Anzahl der Anwender, welche auf alternative Browser setzen, stetig an.
[dk]