Seit einigen Wochen ist der Dienst Streetside abgeschaltet, doch bislang waren die Gründe unklar. Nun äußerst sich der Redmonder Konzern doch und erklärt, dass man aus Gründen des Datenschutzes den Dienst in Deutschlang gestoppt hat.
Damit reagiert Microsoft auf die Beschwerden einiger Betroffenen, welche den Umgang mit den Anfragen zur Verpixelung der Häuser moniert hatten. Microsoft betont, dass dem Konzern der Schutz der Privatsspähre und auch der Datenschutz besonders wichtig ist, weshalb man es vorgezogen hat den Beta-Service abzuschalten und nach einer Lösung zu suchen.
Es bleibt aber ungewiss wie Microsoft mit dem Dienst nun weiter vorgehen will, da aus der Stellungnahme nicht hervor geht, welchen Weg der Konzern beschreiten möchte. Grundsätzlich betonte Microsoft stets, dass man bereit sei auf die Datenschützer zu zugehen. Allerdings forderte der Konzern auch grundsätzliche Regelungen und setzte damit vor allem die Politik unter Druck.
Erst im April diesen Jahres hatte Microsoft deutlich gemacht, dass man unklare rechtliche Lagen nicht endlos hinnehmen werde. So befindet sich der Software-Riese aktuell im Umzug und verlegt seine Logistikzentrale vom deutschen Düren in die Niederlande.
Grund für den Umzug ist die recht großzügige Rechtsprechung für etwaige Patentinhaber, welche in Deutschland vorherrscht. Auch hier hatte Microsoft zuvor bessere Regelungen gefordert.
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