Für den Desktop-Bereich wartet die AMD-Fangemeinde aktuell noch auf die neuen AMD-E2-Prozessoren. Diese werden mit den verbesserten Piledriver-Kernen arbeiten und sollen natürlich damit auch mehr Performance bieten. Dazu hat AMD zusätzlich an der Leistungsaufnahme gefeilt. Erste Informationen zu den E2-1800 und E2-1200 APUs gab es dann im Vorfeld zur Computex-Messe.
Wirklich bewegend sind die aktuellen Informationen allerdings nicht. Es bleibt bei dem Wissen um die bisherige 40-nm-Fertigungstechnik für diese Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit (APU) und auch die Taktsteigerungen sind als moderat zu bezeichnen. Der E2-1800 wird mit 1,7 GHz Takt seine Prozessor-Kerne ansteuern und damit gerade einmal um 50 MHz höher als die bisherige E-450-APU takten und der E2-1200 agiert mit 1,4 GHz Takt bei den beiden CPU-Kernen. Dadurch reagiert der Turbo geringfügig besser. Die Thermal Design Power (TDP) wird dennoch bei 18 Watt liegen.
Während die E2-1800-APU mit DDR3-1333 Speicher maximal umzugehen versteht, ist der Speichertakt beim kleineren Bruder E2-1200 erst einmal auf DDR3-1066 beschränkt. In beiden Fällen hat der Speichertakt natürlich gewisse Auswirkungen auf die integrierte Grafikeinheit. Diese lautet beim schnellsten Modell auf die Bezeichnung HD 7340 und taktet die GPU um maximal 80 MHz höher als die Grafikeinheit der E-450-APU.
Die dazu passende Plattform Brazos 2.0 hält ebenfalls nicht viele Überraschungen parat. Der neue Chipsatz hat als wesentliche neue Merkmale USB-3.0-Support und SATA 6 GBit/s zu bieten. Der Chipsatz selbst ist ein "Hudson-Ableger" welcher als A68 auf Mainboards den Markt erreicht und in verschiedenen Varianten wohl erscheinen wird.
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