Um die ehemalige Chipsatzgröße SiS ist es schon eine Weile in Europa ruhig geworden. Die allgemeine Konkurrenz am Markt, der Umstand, dass AMD durch die ATI-Übernahme nun natürlich ebenfalls eigene Plattformen, auch im Einsteiger-Segment anbieten kann, hat die Luft für Drittanbieter eher dünn gemacht. Im asiatischen Raum sind kürzlich Gerüchte aufgetaucht, welche von einem etwaigen Ausstieg SiS aus dem Chipsatzbereich sprachen. SiS dementierte dies nun und sprach auch über etwaige Pläne in der Fokussierung.
Den Umstand, dass AMD, wie auch Intel künftig ihre Prozessoren mit Funktionen ausstatten, welche sich regelmäßig in Northbridges vorfanden, schreckt den Hersteller nicht ab. Er will sich bedingt durch diesen Umstand deutlich intensiver um die Entwicklung von Southbridge-Controller kümmern.
Zurzeit habe sich SiS ebenfalls deutlicher auf die Lieferung von Notebook-Chipsätzen für den Einsteigerbereich orientiert. Hier beliefere man aktuell ca. 20 Notebook-Hersteller mit eigenen Produkten, unter anderem auch MSI. SiS kommentierte die aktuellen Gerüchte damit, dass man auch weiter damit fortfahre PC-basierende Komponenten auszuliefern, natürlich orientiert an der Nachfrage der Kunden.
Gegenüber der
DigiTimes haben sich angeblich Mainboard- und Notebook-Hersteller
geäußert, welche trotz dem Statement nicht an dauerhafte Überlebenschancen von SiS in diesem Bereich glauben. Der Produzent habe hier einfach zuviel Marktanteile verloren und man rechne damit, dass SiS das Chipsatzsegment verlassen werde.
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