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Corsair SSDs heben sich durch Controller vom Rest ab

Storage & Speicher | 06.06.2012, 10:39
Mit der Neutron-Reihe stellt Corsair zwei neue SSDs vor. Im Grunde kaum mehr eine Nachricht wert, ist schließlich mittlerweile jedem bekannt, dass sich die SSDs nur durch den verbauten Controller unterscheiden und hier geben aktuell SandForce, Samsung, Marvel und mit Abstrichen Indilinx den Ton an. Setzte Corsair bei der letzten Generation stark auf die SandForce-Vertreter geht man nun einen völlig neuen Weg und setzt sich so von der Masse ab.

Im Inneren der Neutron und der Neutron GTX SSDs arbeiten Controller des Herstellers Link_A_Media Devices (LAMD), bisher kaum in Retail-Markt ein Begriff. Vielmehr findet man Massenspeicher mit LAMD-Controller in Enterprise-Geräten und mobile-storage Produkten. Umso gespannter darf man auf die angekündigten SSDs sein. Von den theoretischen Daten klingt das neue Gesicht viel versprechend.

Bild: Corsair SSDs heben sich durch Controller vom Rest ab



Mit Transferraten bis zu 555 MB/s beim Lesen und 500 MB/s beim Schreiben (120 und 240 GB Version mit 370 MB/s) können sich die Modelle zwar nicht von den aktuellen Mitstreitern absetzen, doch bewegen diese sich ohnehin in Bereichen, in denen man kaum mehr Unterschiede spürt. Vielmehr dürften die 90.000 IOPs lesend und schreibend (120 und 240 GB Variante 85.000 IOPs schreibend) von Interesse sein. Wie viel tatsächlich hinter den nackten Zahlen steht werden ohnehin erst unabhängige Tests zeigen. Bis dahin müssen Interessierte noch etwas warten, denn sowohl die 120, die 240 und die 480 GB Varianten der Neutron als auch der Neutron GTX Modelle sollen erst im Juli in den Handel gelangen. Aufgrund dessen gibt Corsair auch noch keine Preisgestaltung bekannt.
[bb]







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