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Intel versucht weiterhin die Kosten für Ultrabooks zu drücken

Mobile | 15.06.2012, 07:52
Seit Einführung der Ultrabooks ist eine Streitfrage über die Kosten zwischen Intel und den Herstellern entbrannt. Bislang wurde dabei der schwarze Peter stets zum Anderen geschoben, doch außerhalb der Öffentlichkeit versuchen die Partner die Kosten gezielt zu reduzieren.

Nun wird es erneut eine Konferenz zwischen Intel und den taiwanischen Zulieferern geben, welche im Juli statt findet. Dabei geht es natürlich darum, wie man die Kosten für die Ultrabooks senken kann, so dass diese ab einem Preis von 699 US-Dollar erhältlich sind. Intel könnte dabei aber weiterhin den Standpunkt vertreten, dass insbesondere die Zulieferer ihre Preise drücken müssen und nicht Intel, welche lediglich CPU und Chipsatz liefern.

Darüber hinaus will man aber auch die Materialkosten reduzieren, indem man einzelne Komponenten günstiger gestaltet. So sollen Fiberglas-Gehäuse das teure Aluminium ersetzen, Hybrid-HDDs könnten anstatt der klassischen SSD eingesetzt werden und auch beim Akku scheinen Einsparungen möglich. Dies wiederum könnte ein Abstrich an den hohen Vorgaben eines Ultrabooks sein, welche Intel gesetzt hatte um einen Premium-Standard zu etablieren.

Doch Intel steht unter Zugzwang und ist vermutlich deshalb auch zu Eingeständnissen bereit. AMD hat seine Ultrathin-Plattform, welche in den kommenden Wochen mit entsprechenden Notebooks am Markt ankommen wird und dabei deutlich unter den Preisen des Intel-Pedants liegen wird. Hinzu kommt das auch Apple mit der Einführung der Ivy Bridge die Preise für die MacBook Airs um rund 100 US-Dollar reduziert hat, weshalb Intel nun von beiden Seiten unter Druck gesetzt wird.
[dk]







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