Im Rahmen der Internationalen Supercomputer Konferenz, welche in Hamburg stattfand, wurde die Liste der 500 schnellsten Supercomputer vorgestellt. Dabei gab es einen Führungswechsel an der Spitze, aber auch Deutschland hat sich nach vorne gearbeitet.
Der schnellste Rechner steht nun wieder in den USA und ist der Sequoia von IBM. Das System wurden entwickelt von und arbeitet für das Lawrence Livermore National Laboratory in Livermore, Kalifornien. Es erreicht 16,32 Petaflops, was eine Leistung von über 16 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde entspricht.
Damit hat Sequoia den japanischen K Computer von Fujitsu aus Kobe auf Platz Zwei verdrängt, welcher lediglich 10,51 Petaflops erreicht. Auf Platz drei liegt der Mira von IBM, welcher für das Argonne National Laboratory arbeitet und 8,16 Petaflops erreicht.
Deutschland ist mit dem SuperMUC von IBM auf Platz Vier eingestiegen. Der Computer wird erst im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Leibniz-Rechenzentrums (LRZ) der Bayrischen Akademie für Wissenschaften offiziell vorgestellt werden. SuperMUC ist aus dem Gauss Centre for Supercomputing entstanden, welches einen Zusammenschluss der drei größten, wissenschaftlichen Rechenzentren HLRS Stuttgart, JSC Jülich und dem LRZ darstellt.
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