Seit 2011 nutzt das soziale Netzwerk Facebook Einträge der User um damit Werbung zu machen. In einem Vergleich vor dem Gericht in San Francisco stimmte das Unternehmen von Mark Zuckerberg nun zu, dass die Nutzer dies in Zukunft kontrollieren können.
Bei den sogenannten
Sponsored Stories handelt es sich Werbung, welche dem jeweiligen Nutzer zugeschrieben wird, der eine Marke oder ein Produkt erwähnt. Auch wer eine Marke oder ein Produkt mit
Gefällt mir markiert wird in entsprechenden Botschaften mit Namen und Foto erwähnt. Diesen Weg der Werbung hatte Facebook Anfang 2011 eingeführt und Zuckerberg bezeichnete dies als "heiligen Gral der Werbung".
Durch den Vergleich muss Facebook nun zunächst einmal die Anwaltskosten der Sammelklage bis zu einer Höhe von 10 Millionen US-Dollar tragen. Weitere 10 Millionen US-Dollar gehen zudem an eine nicht-kommerzielle Organisation. Weiterhin verpflichtet sich Facebook nun die Nutzer drauf hinzuweisen, dass ihre persönlichen Einträge in
Sponsored Stories genutzt werden. Letztlich muss das Unternehmen auch nicht näher bestimmte Optionen einbauen, welche die Kontrolle über die
Sponsored Stories ermöglichen.
[dk]