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Trojaner Milicenso mutiert und breitet sich aus

Software | 26.06.2012, 06:29
Laut Symantec-Berichten tauchte der Trojaner Milicenso erstmals im Jahr 2010 auf. Während dessen Ziel anfänglich darin bestand, das Internet mit Traffic zu überfluten, zeigt die aktuelle Form des Virus sich aber deutlich gefährlicher und greift die Steuersoftware von Druckern an. Dabei werden Druckdateien erzeugt, welche sich in der Warteschleife festsetzen und den Druckerzugang blockieren. Darüber hinaus löst er völlig unsinnige Druckaufträge in großen Dimensionen aus, bei denen Papier, Toner und Druckertinte verschwendet wird.

Aber inzwischen geht vom Trojaner Milicenso eine weitere Gefahr aus. Er wird als Träger für weitere Schadsoftware verwendet. Einfangen kann man sich diesen Virus sowohl über Anhänge an E-Mails als auch beim Besuch von Websites, die mit speziellen Scripten arbeiten. Umso wichtiger ist es, dass man seine Antiviren-Software auf dem aktuellsten Stand hält, denn die Hersteller von Security-Software arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung, auch die neuesten Versionen von "Milicenso" erkennen und restlos beseitigen zu können.

Allein im Juni 2012 sollen mehrere Tausend Rechner von dem Virus neu befallen worden sein. Am schnellsten hat er sich in den Vereinigten Staaten und in Indien verbreitet. Aber auch Europa und Südamerika sind von dem Virus nicht verschont geblieben.
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