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Smartphones drücken die Verkaufszahlen von Digitalkameras und Videokameras

Mobile | 02.07.2012, 19:23
Nach Umfragen der britischen Marktforscher von Mintel sind die Absatzzahlen von Digitalkameras und Videokameras rückläufig. Grund dafür liegt – gleich der Qualität der Aufnahmen – schlicht in der Verbreitung von Smartphones, welche in aller Regel solche Funktionen übernehmen.

So sind die Verkäufe von Digitalkameras von 2006 bis 2011 um 29 Prozent zurück gegangen – hier bezogen auf den britischen Markt. Die Absatzzahlen bei Videokameras zeichnen ein nur knapp besseres Bild. Im gleichen Zeitraum fielen die Absatzzahlen um 21 Prozent. Darüber hinaus signalisiert ein Teil der Befragten Erwachsenen, dass sie im Falle eine Defektes der Digitalkamera künftig wohl eher ein Smartphone nutzen würden, statt die Kamera zu ersetzen.

Mintel kommentiert zwar, dass die aktuelle Qualität von Smartphone-Aufnahmen zwar in aller Regel nicht an jene der separaten Kameras heranreichen kann, sich aber nähert. Bei typischen Digitalkameras scheint weiterhin der Drang nach immer höheren Auflösungen Zielsetzung, wobei die qualitativen Verbesserungen in der Aufnahme nur selten steigt.

Weitere Entwicklungen in diese Richtung in den kommenden Jahren dürften durchaus realistisch sein und die Video- und Digitalkameras dürften zu einem Nischenangebot für Bildfetischisten und Fotografen degradiert werden.
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