Schon im September berichteten wir über mögliche
Pläne seitens Siemens aus dem Computer-Geschäft aus zu steigen und das Fujitsu die Sparte dann
allein weiterführen wolle. Diese Vermutungen haben sich nun bestätigt und so wird Fujitsu die 50 Prozent Anteile des gemeinsamen Joint-Venture-Unternehmens Fujitsu-Siemens den Deutschen abkaufen.
Am 1. April 2009 soll die Transaktion vollzogen sein und die 50 Prozent wechseln für rund 450 Millionen Euro den Besitzer. Gleichzeitig wird Vorstandsvorsitzender Bernd Bischoff den Vorsitz aus "persönlichen Gründen " abgeben, zu seinem Nachfolger ist der derzeitige Finanzchef von Fujitsu-Siemens Kai Flore ernannt worden.
Unterdessen meldet die Tageszeitung
NRZ, das die Japaner an dem Augsburger Werk mit den rund 2000 Beschäftigten festhalten werden, doch für die Anderen der insgesamt 6200 deutschen Angestellten ist die Zukunft weiterhin ungewiss, doch sind Einschnitte wohl wahrscheinlich.
[dk]