Nachdem Apple jüngst negativ im Bezug auf den Umweltschutz
aufgefallen war, erhält der Konzern nun unerwartet Rückendeckung von Greenpeace. Allerdings bezieht sich dies lediglich auf die Cloud-Dienste.
Die Umweltschützer loben in ihrem
Bericht das Engagement von Apple in den Rechenzentren auf Strom aus Kohle zu verzichten. So hatte Apple angekündigt in ihrem wichtigen Rechenzentrum in Maiden, North Carolina bis Ende 2012 vollständig auf Kohle-Strom verzichten zu wollen. Dem sollen auch die anderen Rechenzentren folgen.
Gleichzeitig mahnt Greenpeace aber auch, dass Apple sich Gedanken bei der Wahl der lokalen Stromanbieter machen soll. Dies gilt insbesondere für den Stromanbieter Duke Energy in North Carolina, welcher den Umweltschützern zufolge beim Kohle-Strom auf das sogenannte
Mountaintop Removal Mining-Verfahren setzt. Dabei werden ganze Bergkuppen inklusive der Vegetation unwiederbringlich zerstört.
Dennoch blickt Greenpeace im Bezug auf die Cloud-Dienste positiv auf Apple und verbessert sogleich die Noten des Unternehmens in diesem Bereich. Für den Bereich
Infrastruktur-Standortpolitik erhält Apple nun ein D statt des Fs. In den Bereichen
Energieeffizienz & Strategie zur Verringerung von CO2-Emissionen und
Erneuerbare Energien & Engagement verbessert sich das Unternehmen von D auf C. Lediglich der Bereich
Energietransparenz bleibt bei D, was sicherlich auch an den umstrittenen Herkunftszertifikaten einiger Stromanbieter liegt.
[dk]