Seitens der Bug Computer Components AG, der die beiden E-Tailer Norsk-IT und E-Bug angehören wurd am 31. Oktober Insolvenzantrag gestellt. Den Firmen droht nach Schilderungen eine mögliche Zahlungsunfähigkeit, welche man auf die weltweite Finanzkrise zurückführt und das damit verbundene, zurückhaltende Kaufverhalten. Bislang hofft der Konzern aber noch auf Rettung.
Neben den vorgenannten Gründen
führt der Hersteller auch noch Abwerbekampangen von Mitbewerbern ins Feld, welche sich ebenfalls auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns auswirke. So sollen Mitarbeiter zu den Firmen
Notebooksbilliger.de und
HoH.de (Home of Hardware) gewechselt sein - gewerbliche Großkunden seien den Mitarbeitern gefolgt. Entsprechende Presseberichte über die Abwerbungen hätten laut Bug Computer dann zusätzlich
das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens belastet.
Da Bug nun auch noch ein schlechtes Weihnachtsgeschäft voraussehe, sah man sich zu dem Schritt gezwungen den Insolvenzantrag beim Amtsgericht Hildesheim einzureichen. Allerdings hofft man noch auf Rettung. Vorerst sollen die Geschäfte weitergeführt werden und unter Hilfe von Finanzpartnern wäre es vielleicht möglich, dass der Insolvenzantrag wieder zurück gezogen werde. Wie die Verhandlungen mit den Partnern allerdings verlaufen werden, ist derzeit noch offen.
[pg]