Mit einer neuen Funktion hat Google sein Video-Protal YouTube deutlich verbessert und ermöglicht den Nutzern nun die Anonymität zu wahren.
Face Blurring ist ein erster Schritt zum Identitätsschutz in Videos und soll vor allem bei heiklen Videomaterial genutzt werden.
Im Auge fasst man bei Google hier insbesondere Protest-Videos, so dass die Aktivisten weiterhin über den Schutz der Anonymität verfügen, was insbesondere dann wichtig ist, wenn andernfalls Sanktionen drohen. Google hofft dadurch auch einen Schritt zur Meinungsfreiheit beigetragen zu haben, denn man geht davon aus, dass so die Meinungsäußerung im Internet erleichtert wird. Doch auch im eher privaten Einsatz soll die Funktion wichtige Dienste erfüllen. So wird es Familien erleichtert Videos von wichtigen Ereignissen zu veröffentlichen und gleichzeitig die Identität der kleinen Kinder zu wahren.
Um
Face Blurring zu nutzen, muss der Anwender das Video mit Hilfe des Videomanagers bearbeiten. Unter der Option
Verbesserungen findet sich der Menü-Punkt
Zusätzliche Funktionen. Hier kann die Option
Alle Gesichter unkenntlich machen ausgewählt werden. NAchdem diese Optionen übernommen worden ist, kann der Anwender in einer Vorschau das Ergebnis prüfen. Gleichzeitig lässt sich das Original-Video mit den erkennbaren Gesichtern löschen.
Jedoch ist wichtig zu wissen, dass Google keine Garantie gibt, dass die Funktion fehlerfrei ist. In dem
Hilfe-Eintrag zu
Face Blurring betont man, dass es auf Grund von Video-Qualität, Belichtung, Winkel oder anderen Gründen passieren kann, dass in einzelnen Szenen oder Frames das Gesicht nicht verzerrt wird. Wer also einen vollen Schutz seiner Identität fordert, sollte die Vorschau genau betrachten und gegebenenfalls vor einer Veröffentlichung absehen.
[dk]