Weiterhin kämpfen die Hersteller von Arbeitsspeicher und der entsprechenden Chips mit der schwierigen Lage am Markt, denn die stetige Überproduktion und die weiterhin zu geringe Nachfrage verhindert entsprechende Gewinnmargen. Elpida hat sich deshalb dazu entschlossen, die ihre eigene Produktion deutlich zu reduzieren.
Unterberufung auf nicht näher genannte Quellen berichtet
Digitimes, dass Elpida ihre Produktion in Japan deutlich reduziert und auch die Tochter Rexchip Elextronics in Taiwan soll die Produktion herunterfahren. Dabei, so heißt es weiter, will man die Kapazität in Hiroshima, Japan von aktuell 120.000 Wafern auf 80.000 reduzieren, was eine Senkung von über 30 Prozent bedeuten würde. Bei Rexchip Electronics soll die Produktion von 80.000 Wafern auf 50.000 bis 60.000 gesenkt werden.
Elpida lehnte es bislang ab einen Kommentar zu den Gerüchten abzugeben und auch im Hause Rexchips Electronics wollte man sich nicht wirklich zu diesem Thema äußern. Dabei dürfte der Schritt nicht unbedingt einfach für die Unternehmen sein, denn mit einer Reduzierung der Produktion werden die Produktionsstätten nicht mehr entsprechend ausgelastet. Folglich sinkt die Effizienz was wiederum die Gewinnmargen von anderer Stelle negativ beeinflusst. Dennoch könnte die Entscheidung den Markt, im Hinblick auf die aktuelle Überproduktion, positiv beeinflussen.
[dk]