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Millionenstrafe akzeptiert - Google muss 22,5 Millionen US-Dollar zahlen

Internet | 10.08.2012, 12:18
Mitte Juli war bekannt geworden, dass Google wegen der Umgehung des Datenschutzes im Safari-Browser einen Vergleich angeboten hatte, bei welchem der Suchmaschinen-Spezialist 22,5 Millionen US-Dollar zahlen würde. Nun hat die US-Aufsichtsbehörde FTC (Federal Trade Commission) diesem Vergleich zugestimmt.

Im Februar diesen Jahres fand man heraus, dass Google die Datenschutz-Optionen des Safari-Browser von Apple umgangen hatte und es, entgegen entsprechender Einstellungen, geschafft hatte einen Tracking-Cockie auf dem jeweiligen System zu platzieren. Als das Wall Street Journal, mit Hilfe von Wissenschaftlern der Universität Stanford, dies veröffentlichte, stellte Google die Methode. Zudem versicherte Google, dass die Safari-Nutzer nichts weiter unternehmen müssten, damit ihre Internet-Aktivitäten nicht aufgezeichnet würden.

Mit dem Vergleich gesteht Google allerdings kein Fehlverhalten, im Gegenteil betont der Internet-Gigant stets, dass man die höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards aufweist. Auch der FTC bemängelt mit der Strafe nicht die eigentliche Datensammlung, sondern dass Google mit Verhalten gegen ein erst im letzten Jahr unterzeichnetes Abkommen verstoßen hat, welches besagt, dass man die Kunden nicht über die Datenschutzpolitik täuschen werde.
[dk]







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