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Auftragsfertiger Foxconn will Arbeitsbedingungen verbessern

Wirtschaft | 23.08.2012, 10:46
Seit Jahren schon wird der Auftragsfertiger Foxconn massiv für seine Arbeitsbedingungen kritisiert und in der Vergangenheit hatte der Druck durch Apple noch deutlich zugelegt. Nun lenkt der Hersteller ein und verspricht die Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken deutlich zu verbessern.

So sagte ein Sprecher des Unternehmens in Taipeh am Mittwoch, dass man mit den chinesischen Werken ein Vorbild für andere Konzerne sein will. Dabei scheint Foxconn bereits mit einigen Änderungen begonnen zu haben. So berichtet die Fair Labor Association (FLA), dass man gerade im Bereich der Sicherheit und Gesundheitsfürsorge schneller als erwartet die die Vorgaben umgesetzt hat. Allerdings bemängelt die FLA gleichzeitig, dass die Mitarbeiter bei Foxconn weiterhin 60 Stunden in der Woche arbeiten müssen, obwohl das chinesische Arbeitsrecht nur 49 Stunden zulässt.

Das Foxconn* nun einlenkt und die Arbeitsbedingungen verbessert kommt im Grunde nicht wirklich überraschen, denn mit Apple* als wichtigen Partner hat man auch gleichzeitig ein Mitglied der FLA im Bunde. Apple hatte dabei schon zu Beginn des Jahres seinem Auftragsfertiger heftig kritisiert und mit entsprechenden Konsequenzen gedroht, sollte man sich nicht bessern.
[dk]







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