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Galaxy Camera: Digitalkamera trifft Android

Mobile | 31.08.2012, 07:42
Im Rahmen der IFA in Berlin setzt Samsung seine Offensive an Neuigkeiten vor und geht dabei auch ganz neue Wege. So stellen die Koreaner mit der Galaxy Camera eine Digitalkamera vor, welche mit dem Android-Betriebssystem Jelly Bean ausgerüstet ist.

Samsung nennt die Entwicklung der Galaxy Camera eine neue Ära der visuellen Kommunikation und entsprechend ist die Kamera auch ausgestattet. So bietet man neben WLAN auch die Möglichkeit via Mobilfunkverbindung die Bilder der Kamera zu verschicken. Dabei erleichtern Anwendungen die Kommunikation, so dass die gemachten Fotos beispielsweise direkt mit soziale Netzwerke oder anderen Galaxy-Geräten geteilt werden kann.

Auch die Bearbeitung und Verwaltung von Bildern in Ordnern ist mit der Kamera sehr einfach und wird natürlich über Applikationen ermöglicht. Unterstützung erhält der Anwender dabei auch von dem 4,8" großen HD-Super-Clear-LCD-Touch-Display und dem verbauten Quad-Core-Prozessor. Einige Funktionen, wie beispielsweise das Zoomen oder das Aufnehmen des Bildes können sogar über eine Sprachsteuerung erfolgen und beim Aussortieren schlechter Fotos hilft ebenfalls eine Anwendung.

Der wesentliche Vorteil der Galaxy Camera zu herkömmlichen Smartphones ist schlicht die Tatsache, dass die Bildqualität deutlich besser ist. So verwendet Samsung einen BSI CMOS Sensor, welcher Aufnahmen mit 16 Megapixeln ermöglicht. Das Objektiv biete eine Ausgangsbrennweite von 23 mm und lässt damit Weitwinkelaufnahmen zu. Dank des 21-fachen optischen Zoom stellen jedoch auch entfernte Motive kein Problem dar, wobei der Zoom durch einen entsprechenden Bildstabilisator unterstützt wird.

Unklar sind allerdings Daten rund um die Stromversorgung, dabei ist davon auszugehen, dass die Galaxy Camera mit einem Akku versorgt wird. Doch genau hier liegt die spannende Frage, denn die Akkus in Smartphones haben nur eine recht begrenzte Reichweite, insbesondere wenn man viel damit hantiert. So ist es durchaus denkbar, dass auch die Reichweite der Galaxy Camera durch ihre üppigen Funktionen deutlich eingeschränkt ist.

Bild: Galaxy Camera: Digitalkamera trifft Android
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Die Galaxy Camera wird es in den Versionen 3G und WiFi oder 4G und WiFi geben. Allerdings bleibt vorerst unklar wann genau die Galaxy* Camera den Handel erreichen wird und auch einen Preis nennt Samsung* bislang noch nicht.
[dk]







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2 Kommentare

Re: [Mobile] Galaxy Camera: Digitalkamera trifft Android

Adrian
(vom 31.08.2012 um 20:17)

Werde damit irgendwie nicht warm... Sehe den Nutzen nicht wirklich! Was soll mir die direkte Verbindung ins Internet bringen, dass jeder schon beim Fotografieren auf Facebook sieht was ich mache? Wenn ich damit Telefonieren könnte, also anstelle Handy mit Kamera, eine Kamera mit mini Handy, dann sähe ich einen Sinn und könnte mein Smartphone Zuhause lassen. So nach dem Motto: Heute geht es in den Zoo, da brauche ich vor allem die Kamerafunktion, gut nehme ich meine Kamera und lasse das Handy Zuhause...


So muss ich neben der Kamera trotzdem mein Smartphone dabei haben, dadurch sind auch alle meine Apps dabei und brauche die Fähigkeiten der Kamera nicht.


Heutige Kompaktkameras wie meine Ixus 95 von Canon laufen ewig ohne dass der Akku neu geladen werden muss. Dies ist für mich essenziell, denn wenn ich mein Fotoapparat aus der Schublade nehme, will ich gleich Fotos machen und nicht zuerst die Kamera hochfahren oder weil ich sie im Standby gelassen habe um dadurch schneller knipsen, merken, dass der Akku leer ist...

Re: [Mobile] Galaxy Camera: Digitalkamera trifft Android

Rick
(vom 01.09.2012 um 10:17)
Naja, man hat halt das gewohnte Interfacevon Android (vielleicht - wenn es nicht kaputtgespielt wurde) und kann so halt die Bilder die man macht gleich hochladen - nur eben (vermutlich) mit sehr viel besserer Qualitaet als mit der Kamera vom Telefon.
Dazu sollten die Mobilfunkbetrieber mal irgendwann gezwungen werde die Netzneutralität zu akzeptieren, und VOIP zu erlauben. Das ist lächerlich, dass das in den Verträgen rausgenommen werden darf, von Betrieberseite.
Dann kannst du damit in der Theorie auch telefonieren, solange man irgendwo ein Mikrophon und einen Kopfhörerausgang hat, oder Bluetooth-Kabelheadsets unterstützt.

Die Idee ist nicht schlecht, an der Implementation kann man sicher noch einiges verbessern..