Vor wenigen Tagen hatte Amazon seine neuen Kindle-Produkte für den Tablet-PC-Markt
vorgestellt. Die Kindle Fire HD zeigen sich in Kombination mit Amazons Software und Angeboten durchaus attraktiv. Die Analysten von IDC sehen dabei im Kindle Fire HD die Revolution im Tablet-Geschäft. Das erste, richtig durchdachte Gerät mit guter Qualität, welches den Massenmarkt erschließen wird und die Mitbewerber in arge Bedrängnis bringen wird.
Dabei ist die IDC-Einschätzung von Francisco Jeronimo eher als Kommentar, statt Analyse zu verstehen, die viel Ironie für die aktuellen Marktspieler in sich birgt. Jenen wirft er vor, dass man zwar von Konzepten, Service und geschlossener Produkteinheit mit der Hardware redet, die eigenen Predigten jedoch wohl nie verinnerlicht oder verstanden habe.
Wenn ein Unternehmen seine Kunden kenne, die Bedürfnisse verstehe und wisse was wichtig für seinen Kunden ist, dann ist es in der Lage auch großartige Produkte zur Verfügung zu stellen. Dies selbst dann, wenn der eigene Geschäftsbereich doch eher auf dem Vertrieb von Büchern oder gar Schuhen und Kleidung liege.
Amazon habe seinen Mitbewerbern eine Lektion erteilt, wie ein Tablet-Computer umgesetzt werden muss, um den Massenmarkt für sich erobern. Die Kombination aus guter Hardware, Software und Service sei eine großartige Erfahrung für die Kunden und die Software erscheine als in Hardware integriertes Feature und nicht als separater Aufsatz, welcher zu starten ist, wenn er vielleicht benötigt würde. Der IDC-Analyst geht davon aus, dass
Kindles Fire HD* Modelle ein Verkaufsschlager im diesjährigen Weihnachtsgeschäft werden und dabei dem Kunden das bessere Angebot bieten werden als beispielsweise Googles Nexus 7 oder jedes andere 10-Zoll-Tablet mit Android-Betriebssystem.
Er empfiehlt den Spielern im Tablet-Segment nun Amazons "Revolution" sorgfältig zu beobachten und sich nicht nur damit zu beschäftigen das Produkt anhand seiner Materialkostenliste einzuschätzen um zu prüfen, ob man über eigene Preisgestaltung konkurrenzfähig sein könnte. Denn dann habe man die Breite des Angebotes und den eigentlichen Trend nicht verstanden.
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