Nachrichten

Erste Lebenszeichen von NVIDIAs GK110

Grafik | 12.09.2012, 19:23
Bereits seit über einem Jahr gibt es immer wieder Gerüchte im Internet welche sich mit dem großen Bruder von NVIDIAs Grafikchip GK104 (GeForce GTX 690 / 680 / 670) beschäftigen. GK110 ist der Codename dieses noch nicht offiziell vorgestellten Grafikkartenproduktes, welches nach Erscheinen das Flaggschiff der aktuellen NVIDIA-Serie darstellen soll. Bisher wird darüber spekuliert, dass NVIDIA dieses Produkt vorrangig für das professionelle Segment entwickelt.

Schon vor einigen Tagen berichtete die US-amerikanische Zeitung „Knoxnews“, dass das Oak Ridge National Laboratory 32 Tesla K20-Karten erhielt. Weitere 1000 Stück sollen zeitnah folgen.

Dr. Jeffrey Allen Nichols vom Oak Ridge National Laboratory, Aufseher des Departement of Energy, plant den Ausbau des Supercomputer „Jaguar“ bis März 2013 abzuschließen. Im Verlauf der Umrüstung wird der Name von Jaguar auf Titan geändert. Details zum eigentlichen Chip wurden nicht genannt. Durch das Upgrade soll die Rechenleistung von zirka 3,3 TFLOP/s auf rund 20 TFLOP/s ansteigen. Insgesamt wurde der Kauf von 14.592 GPUs genehmigt.

Die Tesla K20 getaufte Karte ist für rechenintensive Operationen im High-Performance-Computing konzipiert worden und basiert auf dem GK110, welcher in 28-nm-Technik gefertigt wird. Glaubt man aktuellen Gerüchten werden 2880 Stream-Prozessoren und 1536 kB L2-Cache verbaut, die rund 7,1 Milliarden Transistoren ergeben. Einige Verbesserungen wurden auf der GTC 2012 ausführlich von NVIDIA vorgestellt.

Was das alles letztendlich für den Endkunden heißt wird nur die Zukunft zeigen. Inoffiziell munkelt man von einer Veröffentlichung im Frühjahr 2013. Faktisch hinkt NVIDIA seinen 28-nm-Plänen und natürlich der Vorstellung des GK110 doch etwas hinterher, denn 2013 wird natürlich ebenfalls die Vorstellung der Refresh-Chips für den Desktop-Bereich (GTX-700-Reihe) erwartet.
Autor: Marcel
[pg]







Stichworte zur Meldung: Nvidia Kepler Gk110