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Zuckerberg gibt Fehler zu, blickt dennoch positiv in die Zukunft

Wirtschaft | 13.09.2012, 10:06
Mit dem Börsenstart des sozialen Netzwerkes Facebook begann die Talfahrt und sorgte dafür, dass die Aktie fast 50 Prozent ihres Wertes verlor, bis sie sich dann bei rund 20 US-Dollar einpendelte. Mittlerweile räumt Gründer und Chef Mark Zuckerberg klar Fehler ein, doch sein Plan zur Trendwende steht bereits.

Zwar wurde Zuckerberg auf der Konferenz TechChrunch in San Francisco nicht konkret als er von Fehlern sprach, doch für die Szene sind diese offensichtlich. Vor allem im Bereich der Werbung hat man Einbußen hinnehmen müssen, nicht zuletzt weil die Anwender immer mobiler wurden und die dafür entwickelten Applikationen erst seit kurzer Zeit Werbung darstellen können.

Genau dieser mobile Bereich ist es auch, welchen sich Zuckerberg als Weg aus der Krise ausgesucht hat. Dabei war die Einbindung der Werbung in die mobilen Applikationen – wie vermutet – nur der erste Schritt, welchen man in den folgenden Wochen noch ausgebaut hat. Zu den sogenannten Sponsored Links kommen zeit einiger Zeit aus die Suggested Posts hinzu, welche die Werbung weiter verstärken und sowohl im mobilen Bereich, als auch auf den Desktop-Computern ankommen.

Der Trend zu mobilen Nutzung von Facebook wird dabei auch in Zukunft fortgesetzt, dies will Zuckerberg schon daran erkennen, dass es mehr Handys als Computer auf der Welt gibt und zudem die Zahl der Smartphones stetig steigt. Letztlich belegen dies auch die eigenen Zahlen. Dennoch will Zuckerberg nicht als Hardware-Hersteller auftreten, denn der Markt ist schon jetzt schwer umkämpft und daher sei der Erfolg nicht wirklich abschätzbar. Stattdessen will man sich weiterhin mit dem Ausbau der Applikationen für den mobilen Bereich beschäftigen. Dies steht natürlich entgegen bisheriger Meldungen, wonach HTC* für Facebook ein Smartphone* bauen wird, welche 2013 den Markt erreichen soll.

Doch nicht nur die Anwendungen stehen im Fokus von Facebook, auch eine eigene Suchmaschine soll kommen und ein Team ist anscheinend auch schon mit der Entwicklung beschäftigt. Grundlage der Idee ist dabei die Tatsache, dass Facebook schon jetzt zahlreiche Suchanfragen hat und die Plattform auch gerne für Fragen an die soziale Gemeinschaft genutzt wird, welche dann auch Antworten liefert. Deshalb sieht der Plan auch vor, dass die Facebook-Suche nicht Webseiten als mögliche Antworten auswerfen soll, sondern die gestellten Fragen direkt beantwortet. Das Konzept der semantischen Suchmaschine kam bereits mit Powerset auf, welche allerdings von Microsoft* übernommen wurde. Facebook dürfte jedoch in eine ähnliche Richtung gehen und wird dabei vor allem im sozialen Netzwerk nach Antworten suchen.
[dk]







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