Pionier Research In Motion (RIM) steht das Wasser bis zum Hals. Rückläufige Absätze, schlechte Quartalszahlen und abwandernde Stammkunden stellen die einstige Nummer 1 im Business-Geschäft vor schwierige Aufgaben. Wie seitens Microsoft nun bekannt gegeben wurde, hat man mit RIM ein Patentabkommen geschlossen. Danach will RIM das Datei-System exFAT in kommenden Geräten zum Einsatz bringen.
Das Dateisystem exFAT (Extended File Allocation Table) dient als System für Wechsel-Flash-Speichermedien – beispielsweise in Smartphones oder Tablets – und soll unter anderem große Audio- und Video-Dateien schneller zur Verfügung stellen. Darüber hinaus bietet der Einsatz ebenfalls einen einfacheren Austausch von Dateien zwischen verschiedenen Geräten. Durch das geschlossene Lizenzabkommen soll RIM weitreichende Nutzungsmöglichkeiten dieser Technik erworben haben.
RIM arbeitet aktuell an seinem kommenden Betriebssystem Blackberry 10, welches zu Beginn 2012, inklusive neuer Smartphones, den Markt erreichen soll. Ob RIM es damit gelingt, sich wieder breiter im Markt etablieren zu können bleibt abzuwarten. Die Börse hat die heutigen Nachrichten allerdings positiv aufgenommen. Die
RIM-Aktie legte um etwa zwei Prozent zu.
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