Keiner wills gewesen sein und dennoch streitet man sich rechtlich auf fast allen Kontinenten der Erde. Samsung hat nun verlauten lassen, dass man gegen das iPhone 5 rechtliche Schritte einleiten werde – schlicht um die eigenen Patente in den anhängigen Verfahren zu stützen. Ob Samsung damit in den USA, einem wichtigen Markt für den Hersteller, Erfolg haben wird, das bleibt abzuwarten. In anderen Ländern steht ein Erfolg jedoch noch offen.
Gerade in den vereinigten Staaten möchte Samsung gerne
deutlicher Fuß mit seinen Smartphones fassen und kämpft – teils innovativ und teils nicht – gegen den Liebling Apple. In einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Kontrahenten unterlag man erst kürzlich in den USA und wurde zu Zahlung von einer Milliarde US-Dollar wegen Patentverletzungen
verurteilt. Die Beobachter beobachteten den dortigen Rechtsstreit und er kam einer Farce – einem Filmverdächtigen Hollywood-Movie – gleich. Im Ergebnis kann Samsung jedoch nicht klein bei geben, denn neben den USA laufen auch in anderen Ländern Auseinandersetzungen in rechtlicher Form.
Damit mag es nicht ungewöhnlich sein, dass
Samsung* die Niederlage in den USA als nebensächlich erachtet und in anderen Ländern sein Glück versucht. Damit war es auch zu erwarten, dass man an diesen Stellen seine Rechte klar hervorhebt, denn Samsung sieht weiterhin Patentverstöße seitens Apple auf seiner Seite.
Und so schließt man nun rechtliche Schritte gegen das morgen zum Verkauf stehende
Apple iPhone 5* ein und erklärt, dass auch die iPhone-5-Modelle vermutlich gegen Samsung-Patente verstoßen werden. Eine andere Wahl, als diesen Weg zu beschreiten, habe man nicht. Letzten Endes bleibt es aber abzuwarten, ob Samsung mit seinen Klagen in anderen Ländern mehr Erfolge verbuchen wird.
[pg]