Der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) kämpft seit geraumer Zeit mit sinkenden Absatzzahlen bei den einst so beliebten Blackberrys. Nun soll ein neues Betriebssystem die Wende bringen und die Geräte wieder nach vorne bringen.
Dabei wird RIM aber weiterhin auf die eigene Version Blackberry setzen, welches in der Version 10 erscheinen wird. Hier sollen zahlreiche Änderungen die Benutzerfreundlichkeit verbessern und die Smartphones so wieder attraktiver machen. Vor allen die Bedienung aber auch das Finden und Integrieren von Apps soll erleichtert werden.
Darüber hinaus liegt ein wesentliches Augenmerk auf dem Kalender, welcher bei der neuen Version besser zu verwalten sein soll. Damit zeigt RIM auch gleich die Ausrichtung der Blackberrys als Business-Smartphones. Diese Ausrichtung wird auch dadurch gestärkt, dass man den Einsatz verschiedener Benutzeroberflächen plant, so dass der Anwender zwischen der privaten und der geschäftlichen Oberfläche wechseln kann.
Mit der Ausrichtung im Business-Segment fischt RIM genau dort nach Kunden, wo man zuletzt auch deutliche Einbußen erfahren musste. Dies zeigt auch die jüngst
ausgesprochene Strategie bei Yahoo, welche den Austausch der alten Blackberrys gegen Smartphones mit
Android*,
iOS* oder
Windows* Phone vorsieht. Damit will Yahoo sich mehr auf die Nutzer zu bewegen, welche verstärkt mit entsprechenden Geräten unterwegs sind.
[dk]