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Intel bezieht Stellung zu Windows 8 - aber kein richtiges Dementi zur Otellini-Kritik

Wirtschaft | 27.09.2012, 11:35
Gestern sorgte eine interne Aussage des Intel Geschäftsführers Paul Otellini für Aufsehen in der Szene. So soll er in einer Rede vor einer Mitarbeiterzusammenkunft in Taiwan Windows 8 als unfertig bezeichnet haben. Während Microsoft diese Aussagen kommentierte, gab es seitens Intel lediglich den Hinweis, dass man interne Meetings nicht kommentieren werde. Nun gibt es aber doch eine Stellungnahme seitens des Herstellers.

Darin findet sich jedoch kein Dementi zu den angeblich getroffenen Aussagen. Vielmehr stellt Intel seine Enge Zusammenarbeit mit Microsoft noch einmal in den Vordergrund. Zusammen mit Microsoft und den Partnern habe man eng auf das gemeinsame Ziel hingearbeitet, dass die Anfang Oktober vorgestellten, knapp 200 Produkte auf Basis von Windows 8 eine hochwertige Erfahrung für die Kunden werden. Laut Paul Otellini sei Windows 8 eines der besten Dinge, welches Intel widerfahren konnte. Erst mit diesem Betriebssystem würde ein Touchscreen-Gerät tatsächlich erst tauglich für den Massenmarkt. Eine gleich wichtige Bedeutung von Windows 8 sehe man für die neuen Ultrabooks*, wie auch Tablets oder hybride Geräte aus Notebook und Tablet-PC*.

Letzten Endes benötigen die in der Pressemitteilung ausgesprochenen Fakten auch kein Dementi der angeblich getroffenen und in der Presse inzwischen häufig zitierten Aussagen. Denn unter anderen habe Intels Chef ebenfalls gesagt, dass es richtig sei, Windows 8 zum aktuellen Zeitpunkt vorzustellen. Etwaige Nachbesserungen könne man auch nach der Vorstellung noch vornehmen.

Es gab darüber hinaus keinerlei Hinweise darauf, was Paul Otellini unter "unfertig" überhaupt verstanden hat. Betrachtet man sich die vielseitigen Berichterstattungen der Tester im Vorfeld zu Windows 8, so sind diese kaum voll des Lobes. Schon lange hatte kein neues Microsoft-Betriebssystem für solch weit auseinander klaffende Meinungen bei Anwendern, als auch der Presse gesorgt. Die Akzeptanz auf hybriden Geräten, Tablets und Mobiltelefonen wird sich sicher einfinden – abseits dieser Einsatzgebiete bleibt Überzeugungsarbeit bei regulären PC-Nutzern zu leisten, welche bei der Arbeit dann doch eher ihre Maus bevorzugen.
[pg]







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