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Neue Facebook-Geldquelle: Höheres Beitragsranking gegen Bezahlung

Internet | 06.10.2012, 18:33
Ein Unternehmen, ein Börsengang, eine Milliarde Nutzer und die bleibende Sorge um die Finanzierung. Facebook sucht weiter nach Optionen Kapital aus der großen Anwenderzahl ziehen zu können und testet ein Twitter-Modell. Gegen Zahlung einer Gebühr von 7 US-Dollar bietet das Unternehmen die Option den Beitrag hervorheben zu lassen, damit er bei besser gefunden wird.

Beiträge gegen Zahlung von Beiträgen höher gewichten zu lassen ist nicht neu auf Facebook, zumindest was Werbepartner anbelangte. Dieses Modell soll es nun aber auch für private Nutzer geben. Damit folgt man offenbar dem Beispiel von Twitter, welche einen solchen Dienst schon länger – angeblich profitabel – umgesetzt haben.

Die neue Option zählt zu einer Testphase von Facebook. Bereits im Mai hatte das Unternehmen in Neuseeland einen ersten Testlauf gestartet und zwischenzeitlich das Projekt auf viele Länder erweitert. Gegen Zahlung der 7-Dollar-Gebühr können Mitglieder Nachrichten weiter oben in der Meldungsübersicht platzieren lassen. Laut Facebook steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass die Freunde des Mitglieds den Beitrag so eher sehen.

Ob sich diese Form der Werbung letzten Endes durchsetzen wird, oder nur ein kleines Zubrot für das Unternehmen darstellen wird, bleibt aktuell abzuwarten. Trotz der immens hohen Nutzerzahl muss Facebook schwindende Werbeeinnahmen verzeichnen und Werbung ist die Haupteinnahmequelle des Konzerns. Die schwindenden Einnahmen sind darauf zurück zu führen, dass ein Großteil der Nutzer Facebook über mobile Gerätschaften wie Smartphone* oder Tablet-PC ansteuern. Entgegen zu typischen Desktop-Computern oder Notebooks sind dort typische Werbeeinblendungen nicht ohne Weiteres möglich.

[pg]







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