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Auslieferung von Ivy Bridge wird forciert - Top Sandy-Bride-CPUs gehen End of Life

Prozessoren | 10.10.2012, 10:36
Intel schickt im letzten Quartal 2012 die Overclocker-Lieblinge unter den Sandy-Bridge-Modellen in Rente und stellt damit Weichen für 2013. Bis dahin möchte man die Auslieferung der in 22 Nanometer gefertigten Ivy-Bridge-Prozessoren deutlich steigern. 2013 soll deren Anteil an verkauften CPUs bei 70 Prozent liegen.

In nicht wenigen Enthusiasten-Systemen dürfte sich aktuell ein Intel Core i7-2700K-Prozessor wiederfinden – bei entsprechenden Tweakern und Tunern dürfte das Modell gar jenseits von 4 GHz Takt im Betrieb sein. Genau diesen Erfolgsträger, aber auch die kleineren Modelle Core i7-2500K* und 2600 schickt Intel im laufenden Quartal in Rente. Bis Ende 2012 nimmt der Hersteller die letzten Bestellungen für diese Modelle an und die letzten Auslieferungen sollen im zweiten Quartal 2013 erfolgen. Dies dürften jedoch nicht die einzigen Sandy-Bridge-basierenden Prozessoren sein, welche der Hersteller End of Life setzt, schließlich soll 2013 vorrangig unter dem Produktionsstern der 22-nm-CPUs stehen.

Während die in 22 Nanometer gefertigten Ivy-Bridge-CPUs derzeit etwa einen Anteil von 30 Prozent an Intels gesamten Auslieferungen besitzen, ist der Hersteller natürlich darauf bedacht, nun schneller auf die kostengünstigere Fertigungstechnik zu wechseln. Bereits bis zum Ende des ersten Halbjahr 2013 will Intel es erreichen, dass der Ivy-Bridge-Anteil an ausgelieferten CPUs die 70-Prozent-Marke erreicht. Sandy-Bridge-Modelle sollen dann lediglich noch einen Anteil von 10 Prozentpunkten erreichen. Damit stellt Intel natürlich gleichzeitig auch die Weichen für die nächste Generation, denn Haswell dürfte danach zum Thema werden.
[pg]







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