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BKA scheitert weiterhin am Staatstrojaner

Internet | 10.10.2012, 12:58
Nachdem der Chaos Computer Club erhebliche Gesetzesverstöße beim Bundestrojaner festgestellt hatte, sahen sich die Behörden gezwungen auf den Einsatz zu verzichten bis eine legitime Version des Trojaners entwickelt ist. Doch genau diese Version bereitet dem Bundes Kriminalamt (BKA) weiterhin Probleme und so ist offen, wann der neue Staatstrojaner seinen Dienst aufnehmen wird.

So sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, im Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung, dass das BKA weiterhin vor Problemen steht, für welche man aktuell keine Lösung hat. Die Fertigstellung könnte somit noch einige Monate, vielleicht sogar Jahre dauern. Im schlimmsten Fall, so Uhl, muss man irgendwann eingestehen, dass man an diesem Projekt gescheitert ist. Somit scheint der BKA in Sachen Staatstrojaner keinen Schritt weiter gekommen zu sein, denn an diesem Punkt stand man auch schon vor gut einem halbem Jahr.

Allerdings will das BKA bis zur Fertigstellung des eigenen Trojaners nun doch wieder auf eine kommerzielle Lösung zurück greifen. Dabei wird die Behörde jedoch noch nicht konkret, so dass weitere Details unbekannt sind. Für Kritiker ist dies ein Schritt zurück, denn gerade ein solches Programm eines Drittanbieters war Auslöser für die massive Kritik, welche letztlich dazu führe, dass das BKA mit einer Eigenentwicklung betraut wurde.
[dk]







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