Böse Zungen lästern bereits über ein
erstes Service Pack für Windows 8 noch vor seiner offiziellen Markteinführung. Dabei bezieht man sich darauf, dass der Software-Konzern bereits erste Sicherheitsupdates und Patches für Windows 8 veröffentlicht hat, bevor das neue Betriebssystem am 26. Oktober an den Start gehen wird.
Folgt man Kritikern, so hat Microsoft prinzipiell noch nie ein "fertiges Betriebssystem" in den Markt entlassen und erst nach Patches, Bugfixes oder gar einem Service Pack wird aus der "Beta-Software", die finale Version, welche eigentlich zu Beginn erwartet wurde.
Nun hat Microsoft allerdings einen anderen Weg bei Windows 8 beschritten und bereits Softwareupdates und Sicherheitspatches vor dem offiziellen Start zur Verfügung gestellt. Aktuelle Anwender von Windows 8 konnten bereits über 170 MByte an Updates herunterladen. Während Microsoft dies als sehr
positive Entwicklung sieht, blasen Kritiker aber bereits wieder in das gleiche Horn. Es sei ein
Eingeständnis, dass die Software zu früh in den Markt entlassen würde.
Dass Microsoft möglicherweise die Rückmeldungen von Anwendern und deren ausgiebige Testphasen im Vorfeld zur Veröffentlichung vernünftig genutzt hat und festgestellte Fehler rechtzeitig beseitigt – an diese Denkweise gehen die Kritiker momentan nicht heran.
Fakt bleibt allerdings, dass Windows 8 im mobilen Markt der
Smartphones* und Tablet-PCs punkten will und die Software auf eine Vernetzung solcher Gerätschaften mit Desktop-PCs setzt. Ein reiner Anwender von Desktop-Computern oder regulären Notebooks dürfte sich möglicherweise mit der neuen Software etwas schwerer tun, da diese gerne "getoucht" werden möchte.
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