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Hamburger Spiele-Entwickler Bigpoint entlässt 120 Mitarbeiter

Wirtschaft | 25.10.2012, 08:54
Als die kleinen Internetspiele aufkamen war es ausgerechnet das deutsche Unternehmen Bigpoint, gegründet und geführt von Heiko Hubertz, welches mit viel Erfolg Spiele etablierte und dabei stetig weiter wuchs. Doch der Boom scheint vorbei und das Hamburger Unternehmen muss nun 120 Mitarbeiter entlassen.

Bigpoint wurde im Jahr 2002 gegründet und wuchs sehr schnell zu einem großen Unternehmen heran. Zuletzt beschäftigte das Unternehmen rund 800 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 97,4 Millionen Euro im Jahr 2010. Zu den erfolgreichsten Produkten zählen Spiele wie DarkOrbit, Drakensang Online, Farmerama oder Seafight, welche als kostenlose Browsergames sehr beliebt sind.

Dass es dem Unternehmen in der jüngsten Vergangenheit allerdings nicht so gut ging, wurde vielfach schon spekuliert und auch der Wechsel des Chefs in den Aufsichtsrat wurde als entsprechendes Zeichen gedeutet. Nun will Hubertz sich ganz zurück ziehen und eine beratene Position einnehmen, wie der Gründer im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt bekannt gab. Dabei kündigte er auch gleich die Entlassung von 120 Mitarbeitern an, wovon alleine 80 am Firmensitz in Hamburg betroffen sind.
[dk]







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9 Kommentare

Re: [Wirtschaft] Hamburger Spiele-Entiwckler Bigpoint entlässt 120 Mitarbeiter

Gast
(vom 25.10.2012 um 15:51)
Spiele-Entiwckler    ;D  ist das der Grund warum sie gekündigt wurden ??

Re: [Wirtschaft] Hamburger Spiele-Entiwckler Bigpoint entlässt 120 Mitarbeiter

Warmmilchtrinker
(vom 25.10.2012 um 21:49)
Blöde Frage, aber wie verdienen die eigentlich ihr Geld? Nur Werbung wird wohl kaum reichen oder?

Re: [Wirtschaft] Hamburger Spiele-Entiwckler Bigpoint entlässt 120 Mitarbeiter

Gast
(vom 26.10.2012 um 12:51)
die sog. kostenlosen Browsergames sind gar nicht so kostenlos wie der Name sagt. Um da richtig mitspielen zu können muss man teilweise ganz schön in Zusatzausrüstung investieren. Da hat schon manch einer einer Kleinwagen versenkt. Das sind dann die großen Einnahmen.
Mit Spielsüchtrigen Geld verdienen.
Fly

Re: [Wirtschaft] Hamburger Spiele-Entiwckler Bigpoint entlässt 120 Mitarbeiter

Gast
(vom 26.10.2012 um 13:11)
Die Rechnung geht schon auf, wenn das jeweilige Spiel über einen großen Pool an Accounts verfügt. Davon ist ein niedriger, einstelliger Prozentteil zahlende Kundschaft. Am Ende ist es aber eine gigantische Verarschung. Das ist, wenn man sich das mal im Detail anschaut, doch so, als ob jemand mit echtem Geld die Lizenz zum Schummeln bekommt. Oder spielt ihr alle auch noch weiterhin an einem Tisch "Mensch ärgere dich nicht" und dein Nachbar legt eben 5 ? in die Taschen der Bank und kauft sich dafür einen Extrawürfel... Die Browsergames wurden allesamt durch den Kommerz vergewaltigt und durchgenudelt. Da lob ich mir noch die guten alten Anfangszeiten oder sogar noch die Postbriefspiele. Das war alles authentisch und mit Spieltiefe.

Re: [Wirtschaft] Hamburger Spiele-Entiwckler Bigpoint entlässt 120 Mitarbeiter

LostHero
(vom 28.10.2012 um 00:18)
pay2win eben.