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WhatsApp-Entwickler bittet erste Nutzer zur Kasse

Mobile | 20.11.2012, 09:21
Eigentlich dürfte es keinen Anwender wirklich überraschen und dennoch sorgt es für Aufsehen, denn der Entwickler der beliebten Messenger-Anwendung WhatsApp bittet nun die ersten Android-Nutzer zur Kasse und macht damit die Drohung zur Gebührenpflicht wahr.

So berichten mittlerweile die ersten Anwender von WhatsApp unter Android, dass nach dem Probejahr eine Aufforderung zur Zahlung des Ein-Jahres-Abo erfolgt. Die Kosten liegen bei 0,99 US-Dollar, was im Grunde ein recht annehmbarer Preis ist, dennoch sind viele Anwender überrascht, denn die kostenlose Nutzung hatte sich bereits eingebürgert. Allerdings weißt der Entwickler ausdrücklich auf die Kostenpflicht hin und hat sich bewusst zu diesem Modell entschieden, da man keine Werbung in die Anwendung integrieren wollte.

Für etwas Verwirrung sorgt zudem auch die unterschiedliche Behandlung der Anwender unter iOS im Vergleich zu den anderen Betriebssystem. So müssen Nutzer unter iOS nur einmalig beim Erwerb der Applikation im App Store von Apple* eine Gebühr bezahlen, welche bei 0,89 Euro liegt. Bei den anderen Betriebssystemen hingegen ist das erste Jahr kostenlos und anschließend muss man für jedes weitere Jahr eine Abo-Gebühr von 0,99 US-Dollar zahlen.

Der Preis erscheint durchaus fair, insbesondere wenn man an die Kosten für den klassischen SMS-Dienst denkt, welche als Flat oder Einzel-Abrechnung definitiv teurer ausfällt als WhatsApp. Doch bislang scheint es auch, trotz Aufforderung, ohne Zahlung zu funktionieren. So heißt es, dass einige Nutzer die Aufforderung schlicht ignoriert haben und sich das Abo einfach um zwei Monate verlängert hat. Was dann folgt bleibt allerdings noch offen.
[dk]







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